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| | == Geografie == | | == Geografie == |
| | <!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc --> | | <!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc --> |
| − | Die Gemeinde Stuhlfelden liegt im [[Nationalpark Hohe Tauern]], am Fuß des 2 363 [[m ü. A.]] hohen [[Gaißsteins]], dem höchsten [[Pinzgauer Grasberge|Grasberg]] Europas, im [[Oberpinzgau]]. Nachbargemeinden sind im Westen und Südwesten [[Mittersill]], im Norden [[Saalbach-Hinterglemm]] sowie östlich und südöstlich die Gemeinde [[Uttendorf]]. Im Norden grenzt Stuhlfelden dazu noch an die Tiroler Gemeinde Jochberg. | + | Die Gemeinde Stuhlfelden im westlichen [[Salzachtal]] im [[Oberpinzgau]]. Das südliche Gemeindegebiet gehört bereits zum [[Nationalpark Hohe Tauern]], am Fuß des 2 363 [[m ü. A.]] hohen [[Gaißstein]]s, dem höchsten Gipfel der [[Pinzgauer Grasberge]]. Allerdings befindet sich der Gipfel selbst bereits auf [[Nordtirol]]er Gebiet. |
| − | <!-- === Ausdehnung des Gemeindegebiets === -->
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| | + | Südlich des Gemeindezentrums fließt von Westen nach Osten die [[Salzach]]. |
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| | + | === Ausdehnung des Gemeindegebiets === |
| | + | Das sich von Norden nach Süden als schmaler Streifen ausbreitende Gemeindegebiet reicht im Norden vom Kamm der [[Kitzbüheler Alpen]] bis südlich der Salzach in die Nähe des Birkkogels, der sich bereits in der Nachbargemeinde [[Uttendorf]] befindet. |
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| | === Gemeindegliederung === | | === Gemeindegliederung === |
| | [[Datei:Kirche Stuhlfelden.jpg|thumb|Kirche Stuhlfelden]] | | [[Datei:Kirche Stuhlfelden.jpg|thumb|Kirche Stuhlfelden]] |
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| | '''Anmerkung:''' In ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften zum 1. Jänner 2018 angegeben.<ref>Statistik Austria</ref> | | '''Anmerkung:''' In ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften zum 1. Jänner 2018 angegeben.<ref>Statistik Austria</ref> |
| | <!-- === Eingemeindungen === --> | | <!-- === Eingemeindungen === --> |
| − | <!-- === Nachbargemeinden === -->
| + | === Nachbargemeinden === |
| | + | Nachbargemeinden sind im Westen und Südwesten [[Mittersill]], im Norden [[Saalbach-Hinterglemm]] sowie östlich und südöstlich die Gemeinde [[Uttendorf]]. Im Norden grenzt Stuhlfelden dazu noch an die [[Tirol]]er Gemeinde [[Jochberg]]. |
| | <!-- === Geologie === --> | | <!-- === Geologie === --> |
| | <!-- === Klima === --> | | <!-- === Klima === --> |
| | <!-- === Bevölkerungsentwicklung === --> | | <!-- === Bevölkerungsentwicklung === --> |
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| | == Religionen == | | == Religionen == |
| − | Die Dekanatspfarre zu Unserer Lieben Frau Himmelfahrt ist die älteste und bis ins [[13. Jahrhundert]] einzige Pfarre des Oberpinzgaus. Die [[Dekanats- und Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt]] wurde erstmals [[1140]] urkundlich erwähnt. Der Kirchenbau wurde ursprünglich im gotischen Stil ausgeführt, Teile der Kirche wurden aber später einer Romanisierung unterzogen. Sehenswert sind neben der Innenausstattung der 58 Meter hohe Spitzhelmturm und das romanische Rundbogenportal. | + | Die [[Pfarre Stuhlfelden]] ist die älteste und bis ins [[13. Jahrhundert]] einzige Pfarre des Oberpinzgaus. Die [[Dekanats- und Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt]] wurde erstmals [[1140]] urkundlich erwähnt. Der Kirchenbau wurde ursprünglich im [[Gotik|gotischen]] Stil ausgeführt, Teile der Kirche wurden aber später einer Romanisierung unterzogen. Sehenswert sind neben der Innenausstattung der 58 Meter hohe Spitzhelmturm und das romanische Rundbogenportal. |
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| − | Neben der Pfarrkirche befinden sich im Gemeindegebiet noch die ebenfalls sehenswerten, aus dem [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] stammende [[Antoniuskapelle]] und die Toten- oder [[Michaelskapelle Stuhlfelden|Michaelskapelle]]. | + | Neben der Pfarrkirche befinden sich im Gemeindegebiet noch die ebenfalls sehenswerten, aus dem [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] stammende [[Antoniuskapelle]] und die Toten- oder [[Michaelskapelle Stuhlfelden|Michaelskapelle]]. Weitere Kapellen sind die [[Saueck-Kapelle]] und die [[Waldkapelle (Stuhlfelden)|Waldkapelle]]. |
| − | </noinclude>== Geschichte ==
| + | == Geschichte ==</noinclude> |
| | === Etymologie === | | === Etymologie === |
| | Stuhlfelden wurde erstmals in der um das Jahr [[963]] zu [[Lengdorf (Niedernsill)|Lengdorf]] zitierten Urkunde als „Stuolueldum“ erwähnt, mit der die edle Frau Rosmout dem damaligen [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Friedrich I.]] eine Hube (= Bauernlehen) bei [[Taxenbach]], mit großen Wäldern vom [[Erlbach]] bei der [[Fuscher Ache]] bis zur [[Gasteiner Ache]], mitsamt allen Rechten übergab und dafür als Entschädigung eine Hube bei Stuhlfelden („''unam hoban ad Stoulueldum''“) mitsamt Zehentrecht erhielt. | | Stuhlfelden wurde erstmals in der um das Jahr [[963]] zu [[Lengdorf (Niedernsill)|Lengdorf]] zitierten Urkunde als „Stuolueldum“ erwähnt, mit der die edle Frau Rosmout dem damaligen [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Friedrich I.]] eine Hube (= Bauernlehen) bei [[Taxenbach]], mit großen Wäldern vom [[Erlbach]] bei der [[Fuscher Ache]] bis zur [[Gasteiner Ache]], mitsamt allen Rechten übergab und dafür als Entschädigung eine Hube bei Stuhlfelden („''unam hoban ad Stoulueldum''“) mitsamt Zehentrecht erhielt. |
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| | * Hannes Altenberger | | * Hannes Altenberger |
| | * Stefan Papp | | * Stefan Papp |
| − | * Christian KlettnerIng. Christian Klettner | + | * Ing. Christian Klettner |
| | * Cornel Knapp | | * Cornel Knapp |
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| | Das Wappen ist eng an jenes der Grafen von [[Matrei]]-Lechsgemünd angelehnt und soll damit auf die ersten nachweisbaren Grundherren sowie auf das hohe Alter des Ortes Stuhlfelden hinweisen. | | Das Wappen ist eng an jenes der Grafen von [[Matrei]]-Lechsgemünd angelehnt und soll damit auf die ersten nachweisbaren Grundherren sowie auf das hohe Alter des Ortes Stuhlfelden hinweisen. |
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| | <!-- === Städtepartnerschaften === --> | | <!-- === Städtepartnerschaften === --> |
| | ==Töchter und Söhne der Gemeinde== | | ==Töchter und Söhne der Gemeinde== |