| − | '''St. Rupert Ravelin''' hieß das östlichste der vier den Bollwerken vorgelagerten Ravelins in der Salzburger [[Stadtbefestigung]] am rechten Salzachufer. Über dieses Ravelin führte der Weg von der [[Linzer Gasse]] in Richtung Linz. Auf diesem Ravelin stand seit der Zeit von [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf Thun]] das [[Äußerstes Linzertor|Ravelintor]]. | + | '''St. Rupert Ravelin''' hieß das östlichste der vier den [[Bollwerk]]en vorgelagerten Ravelins in der Salzburger [[Stadtbefestigung]] am [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Salzachufer]]. Über dieses Ravelin führte der Weg von der [[Linzer Gasse]] in Richtung [[Linz]]. Auf diesem Ravelin stand seit der Zeit von [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf Thun]] das [[Äußerstes Linzertor|Ravelintor]]. |
| − | Dieses [[Bollwerk|Vorwerk]] der Verteidigungsbauten besaß eine Höhe von etwa fünf Meter über dem Gelände und wurde nach Norden zu bis zum dortigen bis 6 m tiefen Wehrgraben über die vorgelagerten Erdwälle niedriger, sodass keine toten Winkel entstanden und die Geschütze des Haupt-Bollwerkes dieses [[Bollwerk|Vorwerk]] von der Seite aus gut überblicken und verteidigen konnten. Das Ravelin grenzte im Süden an den Hauptgraben der Bastionen und war nach Nordosten und Nordwesten von eigenen Wehrgräben umgeben. | + | Dieses [[Bollwerk|Vorwerk]] der Verteidigungsbauten besaß eine Höhe von etwa fünf Meter über dem Gelände und wurde nach Norden zu bis zum dortigen bis sechs Meter tiefen Wehrgraben über die vorgelagerten [[Begriffe Stadtbefestigungen und Verteidigungsanlagen#Mauer und Wall|Erdwälle]] niedriger, sodass keine toten Winkel entstanden und die Geschütze des Haupt-Bollwerkes dieses Vorwerk von der Seite aus gut überblicken und verteidigen konnten. Das Ravelin grenzte im Süden an den Hauptgraben der Bastionen und war nach Nordosten und Nordwesten von eigenen Wehrgräben umgeben. |