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| − | [[Datei:Kath. Filialkirche hl. Maria Obereching.JPG|miniatur]] | + | [[Datei:Kath. Filialkirche hl. Maria Obereching.JPG|miniatur|Filialkirche hl. Maria mit Friedhof.]] |
| | + | [[Datei:St. Georgen- Filialkirche Obereching (Innenraum) 01.jpg|miniatur|Innenraum der Kirche]] |
| | Die '''Filialkirche hl. Maria''' steht in [[Obereching]] in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[St. Georgen bei Salzburg]]. Sie ist eine Filialkirche der [[Dekanatskirche St. Georg]] und steht ebenso wie diese unter [[Denkmalgeschützte Objekte in St. Georgen bei Salzburg|Denkmalschutz]]. | | Die '''Filialkirche hl. Maria''' steht in [[Obereching]] in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[St. Georgen bei Salzburg]]. Sie ist eine Filialkirche der [[Dekanatskirche St. Georg]] und steht ebenso wie diese unter [[Denkmalgeschützte Objekte in St. Georgen bei Salzburg|Denkmalschutz]]. |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| − | Obereching ist die älteste Siedlung mit Kirche, Friedhof und Taufstein in der Pfarrgemeinde und wurde erstmals [[743]] urkundlich erwähnt. Bis [[1297]] war Obereching die Pfarrkirche ehe St. Georgen diese Funktion übernahm. Die Kirche wurde im 20. Jahrhundert auch oft renoviert. [[1965]] wurden die beiden Seitenaltartische entfernt und die Altaraufbauten auf Steinkonsolen gestellt, [[1968]] die Kommunionbank entfernt. [[1993]] wurde ein neuer Volksaltar aufgestellt und ein Holzboden im Altarraum verlegt. | + | Obereching ist die älteste Siedlung mit Kirche, Friedhof und Taufstein in der Pfarrgemeinde und wurde erstmals [[743]] urkundlich erwähnt. Bis [[1297]] war Obereching die Pfarrkirche, ehe St. Georgen diese Funktion übernahm. Die Kirche wurde im [[20. Jahrhundert]] mehrmals renoviert. [[1965]] wurden die beiden Seitenaltartische entfernt und die Altaraufbauten auf Steinkonsolen gestellt, [[1968]] die Kommunionbank entfernt. [[1993]] wurde ein neuer Volksaltar aufgestellt und ein Holzboden im Altarraum verlegt. |
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| | ==Architektur== | | ==Architektur== |
| | Das einschiffige [[Gotik|gotische Bauwerk]] mit seinem mächtigen Turm an seiner Westseite steht auf einem Terrassenabhang und wird vom Ortsfriedhof umgeben. Als Pfarrkirche des Früh- und Hochmittelalters konnte sie lange in Ausstattung und Gottesdienstordnung eine Stellung behaupten, die über eine Filialkirche deutlich hinausging. | | Das einschiffige [[Gotik|gotische Bauwerk]] mit seinem mächtigen Turm an seiner Westseite steht auf einem Terrassenabhang und wird vom Ortsfriedhof umgeben. Als Pfarrkirche des Früh- und Hochmittelalters konnte sie lange in Ausstattung und Gottesdienstordnung eine Stellung behaupten, die über eine Filialkirche deutlich hinausging. |
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| | ==Ausstattung== | | ==Ausstattung== |
| − | Durch eine mit Lilienbeschlag verzierte Eichentür aus dem [[15. Jahrhundert]] betritt man das gotische Kirchenschiff. Die Innenausstattung ist [[Barock|barock]] und wurde von den gleichen Künstlern wie in der Pfarrkirche St. Georg geschaffen.(Lex, [[Wolf Weißenkirchner der Jüngere|Weißenkirchner]] und die [[Rottmayerin]]) waren auch hier am Werk. Da in St. Georgen davon nichts mehr erhalten geblieben ist, kommt dieser Kirche eine umso höhere Bedeutung zu. | + | Durch eine mit Lilienbeschlag verzierte Eichentür aus dem [[15. Jahrhundert]] betritt man das gotische Kirchenschiff. Die Innenausstattung ist [[Barock|barock]] und wurde von den gleichen Künstlern wie in der Pfarrkirche St. Georg geschaffen.(Lex, [[Wolf Weißenkirchner der Jüngere|Weißenkirchner]] und die [[Margareta Magdalena Rottmayr|Rottmayerin]]) waren auch hier am Werk. Da in St. Georgen davon nichts mehr erhalten geblieben ist, kommt dieser Kirche eine umso höhere Bedeutung zu. |
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| | ===Hochaltar=== | | ===Hochaltar=== |
| − | Zentralfigur des Hochaltares ist [[Johann Georg Itzlfeldner]]s „Maria vom Siege“ (1776). Die mit den Beigaben Sense und Heurechen hervortretenden „Bauernheiligen“ Isidor und Notburga wurden von der ländlichen Echinger Bevölkerung stark verehrt. | + | Zentralfigur des Hochaltares ist [[Johann Georg Itzlfeldner]]s "Maria vom Siege" (1776). Die mit den Beigaben [[Sense]] und [[Heurechen]] hervortretenden "Bauernheiligen" Isidor und Notburga wurden von der ländlichen Echinger Bevölkerung stark verehrt. |
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| | ===Seitenaltäre=== | | ===Seitenaltäre=== |
| − | Hier sind die Heiligen [[Rupert]], Panataleon, Florian und Sebastian dargestellt. | + | Hier sind die Heiligen [[Rupert von Salzburg]], Panataleon, Florian und Sebastian dargestellt. |
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| | ===Kanzel=== | | ===Kanzel=== |
| − | Die Kanzel stammt aus der Zeit des Rokkokos. | + | Die Kanzel stammt aus der Zeit des [[Rokoko]]s. |
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| | ===Altar=== | | ===Altar=== |
| | Ein kleiner, in seiner ursprünglichen Bemalung erhaltener Altar steht im früheren Beinhaus der Portalvorhalle. Margareta Magdalena Rottmayr gilt als Malerin dieses Altares. | | Ein kleiner, in seiner ursprünglichen Bemalung erhaltener Altar steht im früheren Beinhaus der Portalvorhalle. Margareta Magdalena Rottmayr gilt als Malerin dieses Altares. |
| | + | ==Bilder== |
| | + | {{Commonscat|Filialkirche Obereching}} |
| | + | ==Quelle== |
| | + | * [https://www.sanktgeorgsbg.at/pfarre/5696/aktuell/pfarrbriefe/obereching/article/1274.html Pfarre St. Georgen bei Salzburg] |
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| − | ==Quelle==
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| − | [http://www.sanktgeorgsbg.at/unsere-kirchen/obereching/#.XMkbQ6TgrIU Pfarre St. Georgen bei Salzburg]
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| | [[Kategorie:Flachgau]] | | [[Kategorie:Flachgau]] |
| | [[Kategorie:St. Georgen bei Salzburg]] | | [[Kategorie:St. Georgen bei Salzburg]] |
| | [[Kategorie:Religion]] | | [[Kategorie:Religion]] |
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