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[[Datei:Clemens-Holzmeister-Stiege.jpg|thumb|rechts der Stiegenaufgang, ungefährer Standort der Peterswachtpforte]]
 
[[Datei:Clemens-Holzmeister-Stiege.jpg|thumb|rechts der Stiegenaufgang, ungefährer Standort der Peterswachtpforte]]
Die  '''Peterswachtpforte''' (auch Mönchsbergpforte genannt) auf die [[Peterswachtbastei]] ist ein historischer Stiegenaufgang auf die frühneuzeitlichen [[Stadtmauern der Stadt Salzburg|Tor- und Befestigungsanlage]] der Stadt [[Salzburg]].  
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Die  '''Peterswachtpforte''' (auch Mönchsbergpforte genannt) auf die [[Peterswachtbastei]] ist ein historischer Stiegenaufgang auf die frühneuzeitlichen [[Stadtmauern der Stadt Salzburg|Tor- und Befestigungsanlage]] der [[Stadt Salzburg]].  
    
== Verlauf ==
 
== Verlauf ==
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== Geschichte ==  
 
== Geschichte ==  
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] hatte [[Fürsterzbischof]] [[Paris Lodron]] eine   früher vorhandene Auffahrt auf den Mönchsberg zur Edmundsburg und zum Mönchsbergviertel hinauf im Jahr [[1852]] durch eine senkrechte Skarpierung der Felsen und eine darüber errichtete senkrechte Wehrmauer vollständig abgeschlossen.  
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Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] hatte [[Fürsterzbischof]] [[Paris Lodron]] eine früher vorhandene Auffahrt auf den Mönchsberg zur Edmundsburg und zum [[Mönchsbergviertel]] im Jahr [[1852]] durch eine senkrechte Skarpierung der Felsen und eine darüber errichtete senkrechte Wehrmauer vollständig abgeschlossen.  
    
Anfang des Jahres [[1654]] wollten die Mönchsbergbewohner zumindest einen Stiegenaufgang zu ihren Wohnhäusern zurück erhalten und forderten diesen entschieden. Die Stiege wurde noch im gleichen Jahr bewilligt. Die sehr rasch gebaute Stiege, die teilweise mit Holz gedeckt war, führte an der Südseite der [[Sommerreitschule]] aufwärts und dann östlich an der Außenwand der Peterswachtbastei hinauf zum [[Kapellhausstöckl]]. Diese Stiege hatte 102 Stufen. Der Weg führte dann entweder weiter zum Mönchsbergviertel und zur späteren Edmundsburg. Im oberen Bereich führte eine weitere Stiege in einem kleinen Torbogen durch die Wehrmauer hindurch und hinter derselben weiter in einem schmalen Stiegenraum hinauf auf die Bastei. Bis hinauf waren es 287 Stufen.
 
Anfang des Jahres [[1654]] wollten die Mönchsbergbewohner zumindest einen Stiegenaufgang zu ihren Wohnhäusern zurück erhalten und forderten diesen entschieden. Die Stiege wurde noch im gleichen Jahr bewilligt. Die sehr rasch gebaute Stiege, die teilweise mit Holz gedeckt war, führte an der Südseite der [[Sommerreitschule]] aufwärts und dann östlich an der Außenwand der Peterswachtbastei hinauf zum [[Kapellhausstöckl]]. Diese Stiege hatte 102 Stufen. Der Weg führte dann entweder weiter zum Mönchsbergviertel und zur späteren Edmundsburg. Im oberen Bereich führte eine weitere Stiege in einem kleinen Torbogen durch die Wehrmauer hindurch und hinter derselben weiter in einem schmalen Stiegenraum hinauf auf die Bastei. Bis hinauf waren es 287 Stufen.
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Die alte Mönchsbergstiege wurde um [[1794]] auf einem Kupferstich von [[Anton Danreiter]] mit abgebildet (siehe Bildlink).
 
Die alte Mönchsbergstiege wurde um [[1794]] auf einem Kupferstich von [[Anton Danreiter]] mit abgebildet (siehe Bildlink).
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Die [[Salzburg unter Napoleon|Napoleonische Besatzungsmacht]] befahl den Abriss der Brücke. Sie wurde nach dem Ende der Besatzung wieder errichtet. [[1813]] wurde sie erneut vermauert, wenig später wieder geöffnet, dann wurde sie vermorscht wieder geschlossen und darauf als Stiegenaufgang [[1885]] neu erbaut.  
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Die [[Salzburg unter Napoleon|Napoleonische Besatzungsmacht]] befahl den Abriss der Stiege. Sie wurde nach dem Ende der Besatzung wieder errichtet. [[1813]] wurde sie erneut vermauert, wenig später wieder geöffnet, dann wurde sie vermorscht wieder geschlossen und darauf als Stiegenaufgang [[1885]] neu erbaut.  
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Durch die Errichtung des [[Haus für Mozart|Kleinen Festspielhauses]] [[1924]]/25 und [[1937]] musste der frühere Stiegenaufgang zusammen mit einem dort befindlichen Gebäude vollständig abgetragen werden, um ausreichend Raum für das neue kleinen Festspielhaus zu erhalten.  
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Durch die Errichtung des [[Haus für Mozart|Kleinen Festspielhauses]] [[1924]]/25 und [[1937]] musste der frühere Stiegenaufgang zusammen mit einem dort befindlichen Gebäude (das Elternhaus von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]]) vollständig abgetragen werden, um ausreichend Raum für das neue kleinen Festspielhaus zu erhalten.  
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So entstand die [[Mönchsbergstiege]] in ihre heutigen Form. Sie beginnt nun im Toscaninihof mit einer Treppe und windet sich schlangenhaft an der südlichen Außenwand des Gebäudes empor.  
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So entstand die [[Clemens-Holzmeister-Stiege]] in ihre heutigen Form. Sie beginnt nun im Toscaninihof mit einer Treppe und windet sich schlangenhaft an der südlichen Außenwand des Gebäudes empor.  
    
== Bildlink ==
 
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