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| | Sebastian Hinterseer war der jüngste Sohn des [[Lofer]]er Kaufmanns und Bürgermeisters [[Sebastian Hinterseer (Lofer)|Sebastian Hinterseer]] und der Loferer Geißlerbauerntochter Maria, geborene [[Poschacher]]. Nach der [[Volksschule Lofer|Volksschule]] besuchte er die [[Salzburger Lehrerbildungsanstalt]], wo er [[1930]] maturierte. | | Sebastian Hinterseer war der jüngste Sohn des [[Lofer]]er Kaufmanns und Bürgermeisters [[Sebastian Hinterseer (Lofer)|Sebastian Hinterseer]] und der Loferer Geißlerbauerntochter Maria, geborene [[Poschacher]]. Nach der [[Volksschule Lofer|Volksschule]] besuchte er die [[Salzburger Lehrerbildungsanstalt]], wo er [[1930]] maturierte. |
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| − | Er war Volksschullehrer in [[Volksschule Bad Hofastein|Hofgastein]], [[1931]] in [[Volksschule Lungötz|Lungötz]] und in [[Volksschule Radochsberg|Abtenau-Radochsberg]] und legte [[1932]] seine Lehrbefähigungsprüfung für [[Volksschule]]n, 1934/[[1935|35]] für Hauptschulen (in den Fächern Deutsch, Englisch und Geschichte) ab. Er war Fachlehrer an den [[Hauptschule]]n in [[Hauptschule Zell am See|Zell am See]] (von 1934 bis 1935) und [[Hauptschule Bad Hofgastein|Bad Hofgastein]] (von 1935 bis 1940 und - nach [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsdienst]] und Kriegsgefangenschaft in Sibirien - von 1948 bis 1965). [[1965]] wurde er zum Direktor der [[Hauptschule Bad Gastein]] berufen und blieb dies bis zu seiner Pensionierung [[1972]]. | + | Er war Volksschullehrer in [[Volksschule Bad Hofastein|Hofgastein]], [[1931]] in [[Volksschule Lungötz|Lungötz]] und in [[Volksschule Radochsberg|Abtenau-Radochsberg]] und legte [[1932]] seine Lehrbefähigungsprüfung für [[Volksschule]]n, [[1935]] für Hauptschulen (in den Fächern Deutsch, Englisch und Geschichte) ab. Er war Fachlehrer an den [[Hauptschule]]n in [[Hauptschule Zell am See|Zell am See]] (von 1934 bis 1935) und [[Hauptschule Bad Hofgastein|Bad Hofgastein]] (von 1935 bis 1940 und - nach [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsdienst]] und Kriegsgefangenschaft in Sibirien - von 1948 bis 1965). [[1965]] wurde er zum Direktor der [[Hauptschule Bad Gastein]] berufen und blieb dies bis zu seiner Pensionierung [[1972]]. |
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| | Zudem war er Fachlehrer an der [[Berufsschule Bad Hofgastein]] (1948 bis 1952), an der [[Tourismusschule Bad Hofgastein|Gasteiner Fachschule für das Gastgewebe]] (1954 bis 1972) sowie an der [[Volkshochschule]]. | | Zudem war er Fachlehrer an der [[Berufsschule Bad Hofgastein]] (1948 bis 1952), an der [[Tourismusschule Bad Hofgastein|Gasteiner Fachschule für das Gastgewebe]] (1954 bis 1972) sowie an der [[Volkshochschule]]. |
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| | Er sammelte alte Sagen, die er in dem Buch „Der Gasteiner Sagenschatz" nacherzählte. Für die Österreichische Akademie der Wissenschaften schuf er eine Gasteiner Mundartsammlung. 25 Jahre lang sammelte er alte Volkslieder, sodass seine Sammlung schließlich 600 Volkslieder umfasste. | | Er sammelte alte Sagen, die er in dem Buch „Der Gasteiner Sagenschatz" nacherzählte. Für die Österreichische Akademie der Wissenschaften schuf er eine Gasteiner Mundartsammlung. 25 Jahre lang sammelte er alte Volkslieder, sodass seine Sammlung schließlich 600 Volkslieder umfasste. |
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| − | Er war Mitglied zahlreicher Vereine, wie der [[Liedertafel Bad Hofgastein]], sowie Gründungsobmann der der kulturellen Vereinigung Heimatstube Bad Hofgastein (1971 bis 1980). | + | Er war Mitglied zahlreicher Vereine, wie der [[Liedertafel Bad Hofgastein]], sowie Gründungsobmann der der kulturellen Vereinigung Heimatstube Bad Hofgastein (1971 bis 1980). |
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| | ==Werke == | | ==Werke == |