| − | Die ersten "Drei Tage Jazz" Saalfelden gingen bei eiskaltem Wetter vom [[19. Mai|19.]] bis [[21. Mai]] [[1978]] auf der Wiese der "Ranch" über die Bühne. Die "Ranch" galt den braven Bürgern als ein extrem anrüchiges Lokal. Es spielten Irene Schweizer, das Leroy Jenkins Trio, die Neighbours, Mandala, das Cecil Taylor Sextet, das Vienna Art Orchestra & die [[Bürgermusik Saalfelden]], das Gerhard Hermann Quartet, das Vienna Art Orchestra und das Clifford Thornton Sextet. Einer der ersten Jazzpioniere des Pinzgaus war [[Hannes Kirchmayr]]. | + | Die ersten "Drei Tage Jazz" Saalfelden gingen bei eiskaltem Wetter vom [[19. Mai|19.]] bis [[21. Mai]] [[1978]] auf der Wiese der "Ranch" über die Bühne. Die "Ranch" galt den braven Bürgern als ein extrem anrüchiges Lokal. Es spielten Irene Schweizer, das Leroy Jenkins Trio, die Neighbours, Mandala, das Cecil Taylor Sextet, das Vienna Art Orchestra & die [[Bürgermusik Saalfelden]], das Gerhard Hermann Quartet, das Vienna Art Orchestra und das Clifford Thornton Sextet. Verantwortlich für die Realisierung des Festivals waren [[Peter Tschulnigg]] und [[Stefan Hinterseer]]. Beteiligt war auch einer der ersten Jazzpioniere des Pinzgaus, [[Hannes Kirchmayr]]. |
| | Ab [[1979]] wurde [[Gerhard Eder]] in der Organisation federführend. Als Intendant des "Internationalen Jazzfestivals Saalfelden" zeichnete Eder auch für dessen Entwicklung von Jazztagen im kleinen Rahmen zu einem der größten und auch bedeutendsten Jazzfestivals in Europa verantwortlich. Diesen Ruf trugen dem Festival sowohl die Dichte des Programms als auch sein Fokus auf innovative Projekte ein. An drei Konzerttagen im Hauptzelt bot das Festival meist in sechzehn Konzerten einen Überblick über aktuelle Strömungen. Die Nebenreihe "Short Cuts", ab 2002 im Kunsthaus NEXUS zu Hause, diente als kammermusikalisches Experimentierfeld. Im Gegensatz zu anderen europäischen Festivals wurde unter Eders Intendanz in Saalfelden das Experiment groß geschrieben. Improvisation, zeitgenössische (komponierte) Musik und Electronic hießen musikalische Hauptsäulen. | | Ab [[1979]] wurde [[Gerhard Eder]] in der Organisation federführend. Als Intendant des "Internationalen Jazzfestivals Saalfelden" zeichnete Eder auch für dessen Entwicklung von Jazztagen im kleinen Rahmen zu einem der größten und auch bedeutendsten Jazzfestivals in Europa verantwortlich. Diesen Ruf trugen dem Festival sowohl die Dichte des Programms als auch sein Fokus auf innovative Projekte ein. An drei Konzerttagen im Hauptzelt bot das Festival meist in sechzehn Konzerten einen Überblick über aktuelle Strömungen. Die Nebenreihe "Short Cuts", ab 2002 im Kunsthaus NEXUS zu Hause, diente als kammermusikalisches Experimentierfeld. Im Gegensatz zu anderen europäischen Festivals wurde unter Eders Intendanz in Saalfelden das Experiment groß geschrieben. Improvisation, zeitgenössische (komponierte) Musik und Electronic hießen musikalische Hauptsäulen. |