Auf Befehl des SS-Obergruppenführers Reinhard Heydrich sollten auch die im September 1939 auf dem Trabrennplatz in [[Parsch]] »konzentrierten« Sinti-Familien alsbald ins besetzte Polen »umgesiedelt« werden. Nach der Verschiebung dieser geplanten Deportation auf spätere Zeit wurden die Familien im [[Leopoldskron-Moos]], wo traditionell Lagerplätze waren, zwangsinterniert (Wohnwägen, Zelte und Baracken mit Stacheldraht-Umzäunung, Wachtürmen, 15-köpfiger Mannschaft). Das Zwangslager befand sich, obschon seine offizielle Adresse »Kräutlerweg 2« lautete, auf der rechten Seite der [[Glan]] (in der Nähe des Schwarzgrabenweg). Die Verwaltung oblag der von SS-Sturmbannführer Dr. Anton Böhmer geleiteten Kriminalpolizei. | Auf Befehl des SS-Obergruppenführers Reinhard Heydrich sollten auch die im September 1939 auf dem Trabrennplatz in [[Parsch]] »konzentrierten« Sinti-Familien alsbald ins besetzte Polen »umgesiedelt« werden. Nach der Verschiebung dieser geplanten Deportation auf spätere Zeit wurden die Familien im [[Leopoldskron-Moos]], wo traditionell Lagerplätze waren, zwangsinterniert (Wohnwägen, Zelte und Baracken mit Stacheldraht-Umzäunung, Wachtürmen, 15-köpfiger Mannschaft). Das Zwangslager befand sich, obschon seine offizielle Adresse »Kräutlerweg 2« lautete, auf der rechten Seite der [[Glan]] (in der Nähe des Schwarzgrabenweg). Die Verwaltung oblag der von SS-Sturmbannführer Dr. Anton Böhmer geleiteten Kriminalpolizei. |