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Im [[Burghof (Festung Hohensalzburg)|Burghof]] der Festung Hohensalzburg steht ein [[Denkmal von Fürsterzbischof Leonhard von Keutschach]]
 
Im [[Burghof (Festung Hohensalzburg)|Burghof]] der Festung Hohensalzburg steht ein [[Denkmal von Fürsterzbischof Leonhard von Keutschach]]
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== Leonhard von Keutschachs Wappen - eine frei erfundene Legende des 19. Jahrhunderts ==
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== Leonhard von Keutschachs Wappen - eine frei erfundene Legende des späten 19. Jahrhunderts ==
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''Als er einmal seinen Onkel Wolf zu [[Maria Alm am Steinernen Meer|Alm]] im [[Pinzgau]] besuchte, machte dieser auf dem Rübenfelde, wo sie gerade weilten, heftige Vorwürfe über die schlechte Verwendung seines letzten Schuljahres. Aber Leonhard machte sich aus dem Verweis seines Onkels nicht viel, lachte darüber und gab kecke Antworten.''
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''Als er einmal seinen Onkel Wolf zu [[Maria Alm am Steinernen Meer|Alm]] im [[Pinzgau]] besuchte, machte dieser auf dem Rübenfelde, wo sie gerade weilten, heftige Vorwürfe über die schlechte Verwendung seines letzten Schuljahres. Aber Leonhard machte sich aus dem Verweis seines Onkels nicht viel, lachte darüber und gab kecke Antworten.'' ''Da ward sein Onkel zornig, nahm eine Rübe und warf sie dem flüchtenden Studenten nach mit den Worten: "''Wenn Du Dich nicht besserst, darfst Du mir nicht mehr unter die Augen kommen.''" Leonhard nahm diese Rüge lebhaft zu Herzen, er lernte von nun ab fleißig, ward ein tüchtiger und strebsamer Mann und später Erzbischof und Landesfürst von Salzburg. Als solcher nahm er aus Dankbarkeit die Rübe in sein Wappen auf.''  
 
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''Da ward sein Onkel zornig, nahm eine Rübe und warf sie dem flüchtenden Studenten nach mit den Worten: "''Wenn Du Dich nicht besserst, darfst Du mir nicht mehr unter die Augen kommen.''" Leonhard nahm diese Rüge lebhaft zu Herzen, er lernte von nun ab fleißig, ward ein tüchtiger und strebsamer Mann und später Erzbischof und Landesfürst von Salzburg. Als solcher nahm er aus Dankbarkeit die Rübe in sein Wappen auf.''  
      
Tatsächlich stand die Rübe in seinem Wappen als damals vertrautes Zeichen für Reichtum und Wohlstand. Das Wappen war auch schon lange vor der Geburt des Fürstrzbischofs das Wappenzeichen der Herren von Keutschach. Die (Runkel-)Rübe als Stammwappen der Keutschacher wird urkundlich schon bei Peter de Chewschach im Jahr [[1344]] erwähnt.  
 
Tatsächlich stand die Rübe in seinem Wappen als damals vertrautes Zeichen für Reichtum und Wohlstand. Das Wappen war auch schon lange vor der Geburt des Fürstrzbischofs das Wappenzeichen der Herren von Keutschach. Die (Runkel-)Rübe als Stammwappen der Keutschacher wird urkundlich schon bei Peter de Chewschach im Jahr [[1344]] erwähnt.  
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Ähnliche Sagen in der ersten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s sind in Mitteleuropa nicht wenige bekannt. Auch Adalbert von Chamisso bearbeitet in seinem Gedicht "''Das Riesenspielzeug''" dieses Thema, das hier einer elsässischen Sage entnommen wurde, welche in sehr ähnlicher Form auch von Ludwig Bechstein und den Gebrüdern Grimm aufgezeichnet wurde. Die Ungerechtigkeiten und Spannungen zwischen den adeligen und den kirchlichen Gutsherren und den Bewirtschaften führten nach 1848 zu einer allgemeinem Übernahme der adeligen und kirchlichen Großgrundbesitzungen durch die Bauern.
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Entfernt ähnliche Sagen in der ersten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s sind in Mitteleuropa mehrfach bekannt. Auch Adalbert von Chamisso bearbeitet in seinem Gedicht "''Das Riesenspielzeug''" dieses Thema, das hier einer elsässischen Sage entnommen wurde, welche in sehr ähnlicher Form auch von Ludwig Bechstein und den Gebrüdern Grimm aufgezeichnet wurde. Die Ungerechtigkeiten und Spannungen zwischen den adeligen und den kirchlichen Gutsherren und den Bewirtschaften führten nach 1848 zu einer allgemeinem Übernahme der adeligen und kirchlichen Großgrundbesitzungen durch die Bauern.
    
== Bildergalerie ==
 
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