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[[File:Archduke Maximilian Eugen of Austria.jpg|thumb|Erzherzog Maximilian Eugen von Österreich, 1917]]
[[File:Maria Josefa of Austria3.jpg|thumb|Erzherzogin Maria Josefa von Österreich (* 1867; † 1944) mit den Söhnen Maximilian (* 1895; † 1952) und Karl (* 1887; †1922), 1910; eine Aufnahme von Carl Pietzner (* 1853; † 1927).]]'''Maximilian Eugen Ludwig Friedrich Philipp Ignatius Joseph Maria von Österreich''' (* [[13. April]] [[1895]] in [[Wien]]; † [[19. Jänner]] [[1952]] in [[Nizza]]) war Mitglied der österreichisch-ungarischen Herrscherfamilie Habsburg-Lothringen.

== Salzburgbezug ==
Er war Bruder des letzten Kaisers von Österreich und Königs von Ungarn. Der verstorbene Erzherzog war bis zuletzt in Deutschland beigesetzt. Die Kaisergruft in Wien war bereits voll. Erzherzog Maximilian Eugen wurde am [[4. April]] [[2019]] um 16 Uhr in der Krypta der [[Stiftskirche zum hl. Petrus]] der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] beigesetzt.

Die zwei in Salzburg lebenden Schwiegertöchter des Erzherzogs waren vor rund zwei Monaten an den [[Erzabt]] [[Korbinian Birnbacher]] herangetreten. Dort bot sich Platz für den Sarkophag, weil im Zuge der Kirchenrenovierung derzeit auch die Krypta mit der Äbtegruft neu errichtet wird. Die archäologischen Grabungen waren abgeschlossen, die Wände noch nicht hinterfüllt. Dadurch konnte nun an einen der Hohlräume eine Grabkammer angebaut werden.

Der in Nizza verstorbene Erzherzog war bis zuletzt in [[Deutschland]], in [[Deutschland#Baden-Württemberg|Baden-Württemberg]], beigesetzt. Nicht einmal als Leichnam habe der Erzherzog nach seinem Tod nach [[Österreich]] einreisen dürfen, erklärt Birnbacher. Die herzogliche Familie von Württemberg habe Maximilian Eugen in ihre Hausgruft in Schloss Altshausen aufgenommen. In der Gruftkapelle in der Schlosskirche ruhen zahlreiche Mitglieder der Familie. Doch nun wurde es dort zu eng. Daher begaben sich die Nachkommen des Erzherzogs auf die Suche nach einer neuen Ruhestätte.

Eine Überführung des Sargs in die Kaisergruft nach Wien schien naheliegend. In der Gruft unter der Kapuzinerkirche liegen die Gebeine der Familie [[Habsburger|Habsburg und Habsburg-Lothringen]], auch zwölf Kaiser, 19 Kaiserinnen und Königinnen sind dort beigesetzt. Doch auch dort war für den Erzherzog kein Platz. Die Gruft ist nicht erweiterbar.

Der 600 Kilogramm schwere, knapp 2,5 Meter lange und knapp zwei Meter hohe Sarkophag wurde vom Salzburger Unternehmen [[Bestattung Jung|Jung]] mit einem Bestattungswagen bis vor die Kirchentür nach Salzburg gebracht. Wie immer, wenn ein Verstorbener über eine Landesgrenze gebracht wird, musste dafür ein Leichenpass ausgestellt werden. Mit einem Gabelstapler wurde der Sarg zur Krypta gebracht und mit einem Flaschenzug langsam abgesenkt.

Im Beisein von drei angereisten Enkeln und den zwei Schwiegertöchtern wurde der mit rotem Samt überzogene und mit goldenen Borten geschmückte Sarg beigesetzt. Erzabt Korbinian sprach die liturgischen Gebete. Nach Abschluss der Bauarbeiten werde eine Marmortafel für den Erzherzog angebracht. Nach der Eröffnung der renovierten Stiftskirche am [[22. September]] 2019 wird für den Erzherzog eine Messe gefeiert.

In Salzburg schließe sich noch ein Kreis für den Erzherzog, sagt Birnbacher. "''Er war der letzte Teilerbe von [[Schloss Kleßheim]].''"
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== Quelle ==
* {{Quelle SN|17. April 2019}}

[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Staatsperson]]
[[Kategorie:Erzabtei St. Peter]]

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