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| | Das '''Gasthaus Kuglhof''' ist ein Gasthof im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Maxglan]] in direkter Nachbarschaft zum [[Pressezentrum Salzburg]] an der [[Karolingerstraße]]. | | Das '''Gasthaus Kuglhof''' ist ein Gasthof im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Maxglan]] in direkter Nachbarschaft zum [[Pressezentrum Salzburg]] an der [[Karolingerstraße]]. |
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| − | ==Geschichte== | + | == Geschichte == |
| − | Der Kuglhof war im [[20. Jahrhundert]] der Landwirtschaftshof der [[Guglbrauerei]], heißt also eigentlich ''Guglhof'' und hat mit der Kugel nichts zu tun. Im Mai [[1911]] erwarb ihn die [[Stieglbrauerei]] und verpachtete ihn. [[1932]] brannte er ab, wurde aber [[1933]] wieder aufgebaut und erweitert. [[1936]] erhielt er eine für damalige Verhältnisse sensationelle Lehmbahn mit Nadelstreu und zog die [[Salzburger Stockschützen]] an.
| + | 1860 wurde das alte [[Baumannpetergut]] von Johann Maurachl gekauft. Er heiratete Rosina Holzegger, bürgerliche Guglbräuin. [[1870]] hörte in der Stadt das alte [[Guglbräu]] in der [[Judengasse]] zu bestehen auf und so errichtete Maurachl auf seinem Gut in Maxglan ein Gasthaus, das er „zum Kuglhof" nannte. Die Kugel, phonetisch ähnlich klingend, hat jedoch mit dem Gugl, dem Namen eines früheren Besitzer, nichts zu tun. Der "Kuglhof" war bald ein beliebter Ausflugsort für die Salzburger, viele kleine Gartenfeste wurden dort abgehalten. 1887 erbte ihn Klara Buttinger, die den Johann Dobler heiratete, den sie in Mitbesitz setzen ließ. [[1902]] war die Witwe wieder die Besitzerin. |
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| | + | Im Mai [[1911]] erwarb ihn die [[Stieglbrauerei]] und verpachtete ihn. |
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| | + | [[1935]] am [[3. Jänner]] brannte der Gasthof, der zum Großteil aus Holz erbaut war, bis auf die Seitenwände ab. Auch der damalige Pächter, Stanislaus Ellwagner, erlitt bedeutenden Schaden.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19350104&query=%22Kuglhof%22&seite=7 [[ANNO]]], [[Salzburger Chronik]], 4. Jänner 1935, Seite 7</ref> Unter Kommerzialrat Direktor [[Heinrich Kiener]] wurde von der Stieglbrauerei nach den Plänen des Baumeisters Schwaiger durch die Firma Karl & Zimmermann auf der Stelle der Brandstätte ein neues hübsches Gasthaus erbaut und im Juli 1935 der Benützung übergeben. |
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| | + | [[1936]] erhielt er eine für damalige Verhältnisse sensationelle Lehmbahn mit Nadelstreu und zog die [[Salzburger Stockschützen]] an. |
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| | Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] befand sich beim Kuglhof ein [[Lager Kuglhof|russisches Kriegsgefangenenlager]]. Die Gefangenen mussten bei den Bauern in der Umgebung arbeiten<ref>Foto in ''Salzburg Vorstädte Album 1860−1930'', Verlag für Photographie, Wien 1998</ref>. | | Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] befand sich beim Kuglhof ein [[Lager Kuglhof|russisches Kriegsgefangenenlager]]. Die Gefangenen mussten bei den Bauern in der Umgebung arbeiten<ref>Foto in ''Salzburg Vorstädte Album 1860−1930'', Verlag für Photographie, Wien 1998</ref>. |
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| | + | Ab [[1947]] war Anton Schenk neuer Pächter. |
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| | Noch eine Rarität: Der Kuglhof ist eines der wenigen Gasthäuser, die mit dem traditionellen [[Stiegl-Pferde|Pferdegespann der Stieglbrauerei]] beliefert werden. | | Noch eine Rarität: Der Kuglhof ist eines der wenigen Gasthäuser, die mit dem traditionellen [[Stiegl-Pferde|Pferdegespann der Stieglbrauerei]] beliefert werden. |
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| | „''Wir waren jetzt 13 Jahre im Tiroler Oberland.''“, sagt Preslmayr, der das gastronomische Handwerk in Wels und Bad Schallerbach erlernt hat. Kennengelernt haben sich die beiden bereits auf der Hotelfachschule in [[Bad Ischl]]. Dann studierten sie internationale Betriebswirtschaft in Innsbruck. Preslmayr war bis zuletzt in der Geschäftsleitung von Handl Speck beschäftigt. Stöllinger führte zehn Jahre lang den Vorzeigebetrieb Trofana Tyrol in Mils bei Imst. Auf die Frage, ob sie sich mit ihrer Hochschulausbildung nicht überqualifiziert für einen Traditionsgasthof fühlen, antworten sie mit ihrer Visitenkarte. Darauf steht der Firmenname, unter dem der Kuglhof in Zukunft geführt wird: „Herzblut Gastronomie GesmbH.“ | | „''Wir waren jetzt 13 Jahre im Tiroler Oberland.''“, sagt Preslmayr, der das gastronomische Handwerk in Wels und Bad Schallerbach erlernt hat. Kennengelernt haben sich die beiden bereits auf der Hotelfachschule in [[Bad Ischl]]. Dann studierten sie internationale Betriebswirtschaft in Innsbruck. Preslmayr war bis zuletzt in der Geschäftsleitung von Handl Speck beschäftigt. Stöllinger führte zehn Jahre lang den Vorzeigebetrieb Trofana Tyrol in Mils bei Imst. Auf die Frage, ob sie sich mit ihrer Hochschulausbildung nicht überqualifiziert für einen Traditionsgasthof fühlen, antworten sie mit ihrer Visitenkarte. Darauf steht der Firmenname, unter dem der Kuglhof in Zukunft geführt wird: „Herzblut Gastronomie GesmbH.“ |
| − | | + | == Weblink == |
| − | ==Fußnote und Quellen== | + | {{Homepage|http://www.kuglhof.at/}} |
| − | <references/>
| + | == Fußnote und Quellen == |
| | {{Homepage|http://www.kuglhof.at/}} | | {{Homepage|http://www.kuglhof.at/}} |
| | * {{Quelle SN|21. und 25. August, 1. September 2012 sowie 8. Februar 2013}} | | * {{Quelle SN|21. und 25. August, 1. September 2012 sowie 8. Februar 2013}} |
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| + | * [[Josef Eder (Baumeister und Historiker)|Josef Eder]]: ''Der Kuglhof'' [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19350727&query=%22Eder%22&seite=9 [[ANNO]]], [[Salzburger Volksblatt]], 27. Juli 1935, Seite 9 |
| | + | == Fußnoten == |
| | + | <references/> |
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| | [[Kategorie:Stadt Salzburg|Kuglhof, Gasthof]] | | [[Kategorie:Stadt Salzburg|Kuglhof, Gasthof]] |
| | [[Kategorie:Maxglan|Kuglhof, Gasthof]] | | [[Kategorie:Maxglan|Kuglhof, Gasthof]] |