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'''Anton Megele''' (* [[3. Dezember]] [[1827]] in Unterknörringen, Schwaben, [[27. August]] [[1905]] in [[München]]) war Amtsrichter und Vorgeschichtsforscher.
==Leben==
Megele besuchte das Gymnasium St. Stephan in Augsburg. Danach studierte er Rechtswissenschaften an der Universität München. Danach war er an Gerichten in Krumbach, Waldkirchen, Burglengenfeld und Vilisburg tätig. Von [[1876]] bis zu seiner Pensionierung [[1897]] war er Vorstand des Amtsgerichts in [[Laufen an der Salzach]]. Als Vorstand des Verschönerungsvereins sorgte er für die Errichtung von Sopazierwegen und Grünanlagen. Bei der Finanzierung unterstütze in der Baurat [[Franz Brandl|Ritter von Brandl]].

Sein Besonderes Interesse galt der Vor- und Frühgeschichte und der Bergung von Bodendenkmälern. Er unternahm Ausgrabungen, so z.B. in Waging 1877 und 1890 und stand in engem Kontakt mit dem Prähistorischen Museum in München. Seine Hufeisensammlung vermachte er der tierärztlichen Fakultät der Universität München.

Als Autor verfasste er eine handschriftliche ''Geschichte von Laufen und Umgebung bis 1300'', die leider verschollen ist. Ein 40-seitiger Fundbericht mit Skizzen ist im Besitz des Bayrischen Landesamts für Denkmalpflege.

[[1897]] erhielt er die Ehrenbürgerschaft der Stadt Laufen.
==Quelle==
*[[Heinz Dopsch]], [[Hans Roth]] (Hrsg.): ''Laufen und Oberndorf - 1 250 Jahre Geschichte, Wirtschaft und Kultur an beiden Ufern der Salzach'', Laufen und Oberndorf, 1998, S. 560 bis 561
{{SORTIERUNG:Megele,Anton}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Justiz]]
[[Kategorie:Deutschland]]
[[Kategorie:Bayern]]
[[Kategorie:Rupertiwinkel]]
[[Kategorie:Laufen an der Salzach]]
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