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, 07:31, 26. Mär. 2019
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'''Franz (Ritter von) Brandl''' (*[[7. April]] [[1833]] in Laufen, †[[14. April]] [[1896]] in [[Bad Reichenhall]]) war ein Bauunternehmer.
==Leben==
Brandl besuchte die Baugewerkschule und war ab ca. [[1860]] bei der Isarregulierung in München tätig, danach beim Bau der Eisenbahnstrecke Teisendorf- Salzburg und dem Bau der [[Saalach|Saalachbrücke]]. Als selbständiger "Eisenbahnbauakkordant" baute er Strecken in ganz Bayern. [[1878]] erhielt er die Bauleitung über [[Herrenchiemsee|Schloss Herrenchiemsee]], [[1881]] wurde er mit dem Ausbau von Schloss Neuschwanstein betraut. Die Finanzschwierigkeiten überbrückte er durch Vorfinanzierung und einem persönlichen Kredit.
Nach dem Tod Ludwig II. endete seine Tätigkeit für die [[Wittelsbacher]], im Anschluss baute er zahlreiche Bauten in Münchens Prinzregentenstraße. Seine enge Verbundenheit mit seiner Heimatstadt zeigte er durch seinen Einsatz für den Bau der Bahnlinie Freilassing- Laufen.
Eine nach ihm benannte Straße führt von Laufen nach Arbisbichl.
==Auszeichnungen==
*1880 Ritterkreuz II. Klasse des Verdienstordens vom hl. Michael
*1881 Ritterkreuz 1. Klasse
*1884 Ritterkreuz des Verdienstordens der bayrischen Krone (damit verbunden war der persönliche Adel)
==Quelle==
*[[Heinz Dopsch]], [[Hans Roth]] (Hrsg.): ''Laufen und Oberndorf - 1 250 Jahre Geschichte, Wirtschaft und Kultur an beiden Ufern der Salzach'', Laufen und Oberndorf, 1998, S. 554
{{SORTIERUNG: Brandl, Franz Ritter von}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Unternehmer]]
[[Kategorie:Laufen an der Salzach]]