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== Verlauf ==
Die Hofstallgasse ist knapp 100 Meter lang und verbindet den [[Max-Reinhardt-Platz]] mit dem [[Herbert-von-Karajan-Platz]]. Seit dem [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozart]]jahr [[2006]] ist sie goldfarben asphaltiert, was besonders im ersten Jahr für große Aufregung sorgte.
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Die Hofstallgasse verbindet den [[Max-Reinhardt-Platz]] mit dem [[Herbert-von-Karajan-Platz]] und ist knapp 100 Meter lang.
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Die Hofstallgasse ist von [[Antonio Solari]], dem Baumeister Wolf Dietrichs, projektiert worden. Die Straße wurde architektonisch  so angelegt, dass der Blickpunkt genau auf einer Achse liegt. Der Blickpunkt der Hofstallgasse ist die [[Kirche St. Peter]] und die [[Festung Hohensalzburg]]. Es ist kein Zufall, dass die Hofstallgasse genau auf diese Gebäude hin orientiert ist. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19370116&query=%22Solari%22&seite=10 [[ANNO]], [[Salzburger Volksblatt]], 16. Januar 1937, Seite 10]</ref>
    
== Gebäude ==
 
== Gebäude ==
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== Gelber Asphalt ==
 
== Gelber Asphalt ==
Für das [[Mozartjahr 2006]] sollte die Hofstallgasse in der Salzburger [[Altstadt]] neu gestaltet werden. Nach Plänen des Architekturbüros "''one room''" wurde der Straßenbelag mit dem honigfarbenen Splitt-Mastix-Belag erneuert. Ein [[Gelber Asphalt|gelber Asphalt]] mit schräg querenden Lichtkanälen sollten die Straße zu einem besonderen Erlebnis werden lassen. Was sie dann wurde, jedoch nicht in jene Richtung, wie gewünscht. Fast 900.000 Euro hatte die Stadt für den neuen Belag ausgegeben. Die gelbe Farbe war allerdings damals schon nach nur ein paar Wochen weg.  
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Seit dem [[Mozartjahr 2006]] ist sie goldfarben asphaltiert, was besonders im ersten Jahr für große Aufregung sorgte. Nach Plänen des Architekturbüros "''one room''" wurde der Straßenbelag mit dem honigfarbenen Splitt-Mastix-Belag erneuert. Ein [[Gelber Asphalt|gelber Asphalt]] mit schräg querenden Lichtkanälen sollten die Straße zu einem besonderen Erlebnis werden lassen. Was sie dann wurde, jedoch nicht in jene Richtung, wie gewünscht. Fast 900.000 Euro hatte die Stadt für den neuen Belag ausgegeben. Die gelbe Farbe war allerdings damals schon nach nur ein paar Wochen weg.  
    
Zudem wurde dieser Teil der Hofstallgasse zur ''Bremsteststrecke'' aller Arten von Fahrzeugen, was deutliche Abriebspuren auf dem (noch) gelben Belag hinterließ. Auch die [[Fiaker]] wurden als Verunreiniger identifiziert, die Hufe sollten mit Säcken eingebunden werden und andere Ideen tauchten auf. Die Stadt stritt mit der deutschen Herstellerfirma um die Reparatur des Belages. Damals war ein falsche Bindemittel verwendet worden, der Belag war zu weich geraten.
 
Zudem wurde dieser Teil der Hofstallgasse zur ''Bremsteststrecke'' aller Arten von Fahrzeugen, was deutliche Abriebspuren auf dem (noch) gelben Belag hinterließ. Auch die [[Fiaker]] wurden als Verunreiniger identifiziert, die Hufe sollten mit Säcken eingebunden werden und andere Ideen tauchten auf. Die Stadt stritt mit der deutschen Herstellerfirma um die Reparatur des Belages. Damals war ein falsche Bindemittel verwendet worden, der Belag war zu weich geraten.