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Das '''Eisenwerk Konkordiahütte''' war ein Eisenwerk im Ortsteil [[Sulzau (Werfen)|Sulzau]] von [[Werfen]] im nördlichen [[Pongau]].
==Allgemeines==
Das Eisenwerk bezog bis [[1960]] Erz aus dem Untertagebergbau bei [[Schäferötz]]. Nach der Erschöpfung der Erzlager wurde der Hochofen stillgelegt und auf Gießereibetrieb umgestellt. Etwa 9.000 Tonnen betrug bis zur Einstellung des Hochofens die Jahresproduktion.
Die Konkordiahütte war die einzige Erzeugungsstätte Österreichs von Holzkohleisen. Hohlkohleneisen verwendet man aus Ausgangsmaterial für Walzen, Kokillen und Spezialgüsse. Weiters wurden hochwertige Spezialstähle gefertigt.
Es gehörte zu den größten industriellen Unternehmen im [[Bundesland Salzburg]].
Das Werk und die Siedlung der Arbeiter liegt auf einem Schwemmkegel des [[Blühnbach]]es.
==Geschichte==
Das erste Hüttenwerk, das ''Blahhau'', stand bereits [[1770]]. Dieses Werk verhüttete Eisenerze, die man am Fuß des [[Tennengebirge]]s fand. Nach Erschöpfung dieser Lager wurde das Erz aus dem [[Höllgraben|Höll]]- und [[Imlaugraben]]s herangeschafft, die sich südwestlich von [[Werfen]] befinden.
Neben der Eisenindustrie wurden auch die Holzschätze des [[Blühnbachtal]]es verarbeitet.
==Quelle==
* ''Salzburg und seine Landschaften'', Erich Seefeldner, 1961, [[Verlag "Das Bergland-Buch"]]
[[Kategorie:Werfen]]
[[Kategorie:Wirtschaft]]
[[Kategorie:Unternehmen]]
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]
[[Kategorie:Nicht mehr bestehende Betriebe]]