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Die '''{{PAGENAME}}''' war die erste deutschsprachige Chronik von Salzburg und wurde von [[Franz Dückher]] [[1666]] veröffentlicht.

==Die Chronik==
Die „Saltzburgische Chronica“ mit dem langatmigen Untertitel „Das ist: Beschreibung deß Lands/Stifftung und denckwürdiger Geschichten / deß Hoch-löbl. Ertz-Stiffts Saltzburg: Mit schönen Kupfferstücken deß Lands / dessen fürnehmsten Städt und Oerter / auch aller Bischöff und Ertz-Bischoffen-Wappen“ ist beim Salzburger Drucker und Verleger Johann Baptist Mayr anno 1666 erschienen.

Schon [[1640]], so vermutet man, arbeitete er an dieser Chronik. Denn in diesem Jahr fiel er bei [[Erzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] in Ungnade, denn mit dem Schreiben an so einer Chronik wurde er der Zensur verdächtig. Zwar erhielt Dückher später wieder eine Anstellung als [[Pfleger]], in der er abermals ungerechtfertigt wegen seiner Chronik angegriffen wurde. So trat er [[1662]] in den Ruhestand und widmete sich ausschließlich der Erstellung der Chronik.

==Ausschnitte==
Unter anderem lässt sich in der Chronik über die [[Männer im Salz]] nachlesen:

=====Fund 1573=====
Zur Zeit von [[Erzbischof]] [[Johann Jakob Khuen von Belasi]], der gerade wegen der [[Pest]] in Salzburg, im Salzburgischen [[Mühldorf am Inn]] residierte, als man im [[Dürrnberg]]er [[Salzbergwerk Dürrnberg|Salzbergwerk]] entdeckte.

Dazu hielt Dückher fest: ...''auf dem "Türnberg" habe man "in dem Saltzberg 6.300 Schuh<ref>das sind 1.869,2 m</ref> tieff auß einem gantzen harten Saltzstein einen vollkommnen Mann mit Fleisch, Haut und Haar, so 9 Spannen<ref>das sind 180,6 cm</ref> lang gewesen, außgehauen, so etwa vor langer Zeit allda verfallen gewesen. Er ist an Haut und Fleisch gelb wie ein geselchter Stockfisch gewesen und im haissen Sommer etlich Wochen lang bey der Kirchen gelegen, ehe er zu faulen angefangen...''.

=====Fund 1616=====
...''Anno [[1616]] hat man abermal im Saltz- und Türnberg einen gantzen Mann mit Haar, Fleisch, Haut und Bein auß einem ganzen Stein außgehauen und etlich Jahr biß er angefangen zu faulen bey den Stollen Clamereis in eim Cämmerl behalten, daß ihn männiglich [= jedermann] sehen können...'' Er berichtet weiter, dass ...''gleich darneben ires [= unbekanntes] Werkzeug und Beleuchtung gefunden...'' wurde.

==Quelle==
* ''Tennengau, Kleinod am Fuße der Alpen'', [[Clemens M. Hutter]], [[Verlag Anton Pustet]], 1990, ISBN 3-7025-0271-8

[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Buch]]

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