Änderungen

K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 8: Zeile 8:  
Von 1803 bis 1805 war er dann Kurfürst von [[Altstadt|Salzburg]], wo er im [[Schloss Mirabell]] wohnte. Am [[11. Februar]] 1803 unterzeichnete der in Wien residierende Salzburger Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] seine Abdankungsurkunde, Ferdinand III. die Besitznahmsurkunde für Salzburg, Passau und Berchtesgaden sowie die Instruktion für den Besitznahmskommissär [[Heinrich Freiherr von Crumpipen|Freiherrn von Crumpipen]]. Am [[29. April]] 1803 zog Ferdinand III. in Salzburg ein. Sein Kurfürstentum umfasste Salzburg, [[Berchtesgaden]], Passau und Eichstätt (beide Bayern).  
 
Von 1803 bis 1805 war er dann Kurfürst von [[Altstadt|Salzburg]], wo er im [[Schloss Mirabell]] wohnte. Am [[11. Februar]] 1803 unterzeichnete der in Wien residierende Salzburger Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] seine Abdankungsurkunde, Ferdinand III. die Besitznahmsurkunde für Salzburg, Passau und Berchtesgaden sowie die Instruktion für den Besitznahmskommissär [[Heinrich Freiherr von Crumpipen|Freiherrn von Crumpipen]]. Am [[29. April]] 1803 zog Ferdinand III. in Salzburg ein. Sein Kurfürstentum umfasste Salzburg, [[Berchtesgaden]], Passau und Eichstätt (beide Bayern).  
   −
Anfangs war Ferdinand gar nicht von Salzburg begeistert. Der ''höhere Beamte'' Josef Felner schrieb in seinen Aufzeichnungen, dass Ferdinand es sehr bedauere ''...seine südliche Heimat mit einem nördlichen Kirchengute und einem norischen Bärenland und deutschen Sibirien  mit den paradisischen Gefilden Hesperiens zu vertauschen...''<ref>Quelle Büchlein ''Salzburger Volkskultur'', Mai 2004, Beitrag ''Vom Krummstab unter das Scepter eines weltlichen Fürsten'' von Mag. Dr. Sabine Veits-Falk, Seite 2ff</ref>.
+
Anfangs war Ferdinand gar nicht von Salzburg begeistert. Der ''höhere Beamte'' Josef Felner schrieb in seinen Aufzeichnungen, dass Ferdinand es sehr bedauere ''...seine südliche Heimat mit einem nördlichen Kirchengute und einem norischen Bärenland und deutschen Sibirien  mit den paradisischen Gefilden Hesperiens zu vertauschen...''<ref>Quelle Büchlein ''Salzburger Volkskultur'', Mai 2004, Beitrag ''Vom Krummstab unter das Scepter eines weltlichen Fürsten'' von Mag. Dr. Sabine Veits-Falk, Seite 22ff</ref>.
    
[[1804]] besuchte ihn sein Bruder, Kaiser Franz, für sieben Tage in Salzburg.
 
[[1804]] besuchte ihn sein Bruder, Kaiser Franz, für sieben Tage in Salzburg.