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==Leben==
 
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Ferdinand wurde als Sohn von Kaiser Leopold II. und Maria Ludovika in Florenz, Italien geboren und war ein Bruder von [[Kaiser Franz II./I.]].
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Ferdinand wurde als Sohn von Kaiser Leopold II. und Maria Ludovika in Florenz, Italien geboren. Er war ein Bruder von [[Kaiser Franz II./I.]], Enkel von Kaiserin Maria Theresia und Neffe von Kaiser Joseph II. Aufgewachsen ist er in Florenz im Palazzo Pitti. Er sollte der Nachfolger seines Vaters Leopold in der Toskana werden. Sein Bruder Franz und er, als er fünf Jahre alt war, wurden von [[Marchese Federigo Manfredini]] als Lehrer und Erzieher betreut. Manfredini wurde später sein Obsterhofmeister und übte auch de facto die Regierung für Ferdinand aus.  
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[[1791]] bis [[1799]] setzte Ferdinand als Großherzog von Toskana die ererbte Neutralitätspolitik fort, blieb aber erfolglos. Schon [[1801]] spürte er die Auswirkungen der Französischen Revolution. Er verließ das Land, obwohl er bei den Toskanern sehr beliebt gewesen war – er nahm nämlich einige Reformen der Französischen Revolution vorweg. Dadurch waren die Toskaner nicht wirklich in Revolutionsstimmung. Er wurde von den Franzosen vertrieben und ging nach Wien.  
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Doch der frühe Tod von Kaiser Joseph II. von Österreich brachte seinen Vater Leopold auf den Kaiserthron nach Wien und Ferdinand wurde [[1791]] Regent in der Toskana. 1791 bis [[1799]] setzte Ferdinand als Großherzog von Toskana die ererbte Neutralitätspolitik fort, blieb aber erfolglos. Im März 1799 marschierten die Franzosen in der Toskana ein, was Ferdinand zur Emigration nach Wien zwang. Er verließ das Land, obwohl er bei den Toskanern sehr beliebt gewesen war – er nahm nämlich einige Reformen der Französischen Revolution vorweg. Dadurch waren die Toskaner nicht wirklich in Revolutionsstimmung.  
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Von 1803 bis 1805 war er Kurfürst von [[Altstadt|Salzburg]], wo er im (erst viel später) so genannten „[[Toskanatrakt]]“ der [[Alte Residenz|Alten Residenz]] wohnte (heute Teil der [[Universität Salzburg|Universität]]). Am [[11. Februar]] 1803 unterzeichnete der in Wien residierende Salzburger Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] seine Abdankungsurkunde, Ferdinand III. die Besitznahmsurkunde für Salzburg, Passau und Berchtesgaden sowie die Instruktion für den Besitznahmskommissär [[Heinrich Freiherr von Crumpipen|Freiherrn von Crumpipen]]. Am [[29. April]] 1803 zog Ferdinand III. in Salzburg ein. Sein Kurfürstentum umfasste Salzburg, [[Berchtesgaden]], Passau und Eichstätt (beide Bayern).  
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Von 1803 bis 1805 war er dann Kurfürst von [[Altstadt|Salzburg]], wo er im [[Schloss Mirabell]] wohnte. Am [[11. Februar]] 1803 unterzeichnete der in Wien residierende Salzburger Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] seine Abdankungsurkunde, Ferdinand III. die Besitznahmsurkunde für Salzburg, Passau und Berchtesgaden sowie die Instruktion für den Besitznahmskommissär [[Heinrich Freiherr von Crumpipen|Freiherrn von Crumpipen]]. Am [[29. April]] 1803 zog Ferdinand III. in Salzburg ein. Sein Kurfürstentum umfasste Salzburg, [[Berchtesgaden]], Passau und Eichstätt (beide Bayern).
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Anfangs war Ferdinand gar nicht von Salzburg begeistert. Der ''höhere Beamte'' Josef Felner schrieb in seinen Aufzeichnungen, dass Ferdinand es sehr bedauere ''...seine südliche Heimat mit einem nördlichen Kirchengute und einem norischen Bärenland und deutschen Sibirien  mit den paradisischen Gefilden Hesperiens zu vertauschen...''<ref>Quelle Büchlein ''Salzburger Volkskultur'', Mai 2004, Beitrag ''Vom Krummstab unter das Scepter eines weltlichen Fürsten'' von Mag. Dr. Sabine Veits-Falk, Seite 2ff</ref>.
    
[[1804]] besuchte ihn sein Bruder, Kaiser Franz, für sieben Tage in Salzburg.
 
[[1804]] besuchte ihn sein Bruder, Kaiser Franz, für sieben Tage in Salzburg.
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Ferdinand war naturwissenschaftlich interessiert und musisch, aber unmilitärisch. Trotzdem er zeitlebens zurückhaltend war, konnte er doch beim Verfolgen seiner Ansprüche sehr beharrlich sein.
 
Ferdinand war naturwissenschaftlich interessiert und musisch, aber unmilitärisch. Trotzdem er zeitlebens zurückhaltend war, konnte er doch beim Verfolgen seiner Ansprüche sehr beharrlich sein.
      
== Kinder ==
 
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==Fußnoten==
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==Quellen==
 
==Quellen==
 
*[http://www.reisemosaik.at/Italien/Italien_Oesterreich.htm Peter Krackowizer]: Italien: ''Auf den Spuren österreichischer Geschichte in Italien''
 
*[http://www.reisemosaik.at/Italien/Italien_Oesterreich.htm Peter Krackowizer]: Italien: ''Auf den Spuren österreichischer Geschichte in Italien''