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'''Hans Landesmann''' (* [[1. März]] [[1932]] in Wien, Österreich) ist ein österreichischer Kulturmanager.

== Leben ==

Zwischen 1938 und 1945 lebte Hans Landesmann in Budapest.

In Budapest und, ab 1945, an der Wiener Hochschule für Musik und darstellende Kunst (Klavierklasse Prof. Richard Hauser) erhielt er Klavierunterricht.

1949 bis 1956 absolvierte er an der Sorbonne in Paris und an der Columbia University in New York das Studium der Chemie. 1957 trat er in das Familienunternehmen Alexander Landesmann & Sohn ein.

===Tätigkeit im Kulturmanagement===
====Wien====
Ab 1964 war er Direktionsmitglied, ab 1974 Vizepräsident, 1977 bis 1983 Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft, wo er maßgeblich an der Öffnung des Wiener Konzertbetriebs für die Musik des 20. Jahrhunderts beteiligt war.

1980 bis 1983 war er Mitglied des Programm-Komitees der Wiener Festwochen.

1984 bis 1988 war er künstlerischer Leiter des Jugendorchesters der Europäischen Gemeinschaft. Da in diesem Orchester Jugendliche aus Österreich und den östlichen Nachbarstaaten nicht mitwirken durften, gründete er 1986 gemeinsam mit Claudio Abbado das Gustav-Mahler-Jugendorchester, das in der Folge zu einem der bedeutendsten Jugendorchester der Welt heranwuchs.

Er richtete zwei Webern-Festivals aus und führte sein Publikum in neuen Konzertreihen an die musikalische Gegenwart heran.

Maßgeblich war er 1988 an der Gründung des Festivals „Wien Modern“ durch Claudio Abbado beteiligt.

====Salzburger Festspiele====
1989 wechselte er als [[Kaufmännische Direktoren der Salzburger Festspiele|Kaufmännischer Leiter]] und [[Konzertdirektor der Salzburger Festspiele|Konzertdirektor]] zu den [[Salzburger Festspiele]]n, wo er die Strukturreform nach [[Herbert von Karajan]] und die [[Gérard Mortier|Ära Mortier]] mit ermöglichte. Mit Konzertprojekten um Pierre Boulez, Maurizio Pollini, György Ligeti und György Kurtág setzte er moderne Akzente und ermöglichte das von [[Markus Hinterhäuser]] und [[Tomas Zierhofer-Kin]] ausgerichtete "Zeitfluss"-Festival.

====Wien====
2001 verließ Hans Landesmann mit Mortier das Festival und wurde Musikdirektor bei den Wiener Festwochen. Auch hier setzte er sich für die Neue Musik besonders ein.

Ab 2000 war Hans Landesmann Mitglied des Aufsichtsrates der Wiener Staatsoper, der Volksoper, des Burgtheaters und der Theater Service GmbH.

====Salzburg Biennale ====
Seit 2007 ist Hans Landesmann künstlerischer Leiter der [[Salzburg Biennale]], die erstmals an vier Wochenenden im März 2009 stattfand.

== Werke ==

Zusammen mit anderen Autoren war Hans Landesmann an folgenden Büchern beteiligt:
*''Salzburger Festspiele 1992 bis 2001'' (zwei Bände), Verlag: Zsolnay, 2001, ISBN 3552051708
*''Herbert von Karajan und die Salzburger Festspiele'', Residenz Verlag GmbH, 1994, ISBN 3701708444

==Quellen, Weblinks==
* Gängige Biographien:
** [http://www.salzburgbiennale.at/leitung-hans-landesmann.html ''Künstlerische Leitung: Hans Landesmann'' auf www.salzburgbiennale.at]
** [http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Landesmann Artikel „Hans Landesmann“ auf Wikipedia]
* [http://www.arovell.at/filearchive/56d599a9e9a17c371abdc511fdb26d77.pdf (Etwas umfangreichere) Biographie in ''arovell'' Jänner 2007]
* [http://www.magwien.gv.at/vtx/rk?S=020070509015 Archivmeldung der Rathauskorrespondenz vom 9.5.2007: ''Großes Goldenes Ehrenzeichen für Hans Landesmann'']

[[Kategorie:Person|Landesmann, Hans]]
[[Kategorie:Künstler|Landesmann, Hans]]
[[Kategorie:Kultur|Landesmann, Hans]]

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