Im Hochtal der Kirchner hatten Bauern um 1670 eine hölzerne Waldkapelle errichtet, die sie [[1688]] durch eine gemauerte ersetzten. Laut Wallfahrtslegende stellte Rupert Schmuck die Marienstatute in dieser Waldkapelle auf. Die Statue drehte sich aber über Nacht zur Seite. Als sie wieder zurückgerückt wurde standen angeblich Tränen in ihren Augen und sie drehte sich abermals um: ihren Blick richtete sie dabei auf eine Stelle, an der im Winter drei Kornähren gewachsen waren. Diese Vorgänge wurden als Erscheinungen gedeutet, eine rege [[Wallfahrt]] zur ihr setzte ein und schon bald wurden Gebetserhörungen kolportiert. | Im Hochtal der Kirchner hatten Bauern um 1670 eine hölzerne Waldkapelle errichtet, die sie [[1688]] durch eine gemauerte ersetzten. Laut Wallfahrtslegende stellte Rupert Schmuck die Marienstatute in dieser Waldkapelle auf. Die Statue drehte sich aber über Nacht zur Seite. Als sie wieder zurückgerückt wurde standen angeblich Tränen in ihren Augen und sie drehte sich abermals um: ihren Blick richtete sie dabei auf eine Stelle, an der im Winter drei Kornähren gewachsen waren. Diese Vorgänge wurden als Erscheinungen gedeutet, eine rege [[Wallfahrt]] zur ihr setzte ein und schon bald wurden Gebetserhörungen kolportiert. |