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Pater '''Joseph Hackl''' war der am längsten seinen Dienst im [[Tauernkirchlein]] verrichtende '''Tauern Pater''' in der Zeit des Benefiziums am [[Radstädter Tauernpass]].

==Leben==
Im [[19. Jahrhundert]] wurde der ''Tauern Vikari'' durch einen ''Tauern Pater'' aus dem [[Kapuzinerorden]] abgelöst. Am [[10. Oktober]] [[1830]] trat Joseph Hackl seine Dienst im Tauernkirchlein an, der 27 Jahre dauern sollte (bis [[1857]]).

Von der örtlichen Bevölkerung erhielt der die Spitznamen ''Tauern-Seppel'' und ''Hackel''.

[[Ignaz Kürsinger]] beschreibt den 77jährigen Pater [[1852]]. Er erwartete einen ''aller Urbanität verlernten, linkisch, ungeschlacht und leutscheuen'' Seelsorger, fand aber ''einen recht liebenswürdigen Priester und heitern Mann, nicht ohne wissenschaftliche Bildung, in dessen Gesellschaft ich mehrere Abende recht angenehm zubrachte...''.

Die Lebensbedingungen waren zu jener Zeit recht hart in dieser Höhe. Der Winter begann Ende Oktober und die Schneeschmelze setzte meist erst im Juni ein. Dazwischen gab es Meter hohe Schneefälle und eisige Winde. So wird berichtet, ...''dass man erst ''zu Jakobi'' am [[25. Juli]] mit dem Heizen aufhörte, musste allerdings schon wieder am ''Annatag'', dem [[26. Juli]] damit beginnen''...

==Quelle==
* ''Obertauern einst und jetzt'', Herausgeber und Verleger: Liftgemeinschaft Obertauern, 1994, [[Salzburger Druckerei]]

[[Kategorie:Kirche]]
[[Kategorie:Kirche (Personen)]]
[[Kategorie:Niedere Tauern]]
[[Kategorie:Pongau]]
[[Kategorie:Untertauern]]

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