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Das '''{{PAGENAME}}''' war das zweite [[Tauernhäuser|Tauernhaus]] im Passbereich des [[Radstädter Tauern]] auf der [[Lungau]]er Seite.
==Geschichte==
In einer Urkunde aus [[1517]] werden ''zween Wirten am Tauern'' erwähnt (das zweite "Wirtshaus" ist das [[Tauernhaus Wisenegg]]). Man nimmt an, dass dieses Tauern der Stammsitz einer in [[Radstadt]] angesehenen Bürgersfamilie war, die Schaidberger.
[[Conrad Schaidberger]] war [[1489]] [[Bürgermeister von Radstadt]].
Eine Urkunde von [[1536]] berichtet dann bereits von einer ''Taferne am Schaidberg''. Der nächste genannte Tauernhauswirt war ein Georgius Aschauer ([[1541]]), dem Stoff Unterberger, Ehrystanus Prembstaller folgten. [[1629]] übernahmen die Wisenegger (siehe [[Wolf Wisenegger]]) das Tauernhaus.
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde das Tauernhaus aufgelöst. Das Postanwesen aus [[Tweng]] scheint dann [[1924]] als neuer Besitzer auf. [[1932]] brannte das Tauernhaus ab und der damalige Besitzer, Sandbichler, Postwirt aus Tweng, hatte keine finanziellen Mittel zum Wiederaufbau. Ein Salzburger Rechtsanwalt, Dr. Viktor Wimmer, und Franz Wirnsperger (der der frühere Pächter von Sandbichler war) kauften die Brandruine. Wirnsperger führte das neue Hotel und erweitete es um eine Skischule. [[1959]] ging der Besitz in das Eigentum des aus der Ramsau am Dachstein stammenden Hans Steiner über. Und schließlich [[1965]] erwarb es der Salzburger [[Ludwig Kaltner]] vom heutigen [[Young Austria]], damals noch ''Salzburger Jugendferienwerk''.
==Erwähnenswert==
Unterhalb vom Tauernhaus Schaidegg hatten die [[Römer]] einen Steinbruch, vom dem die [[Römische Meilensteine|Meilensteine]] und Gedenktafeln an der [[Römerstraße in alpe]] stammten.
==Quelle==
* ''Obertauern einst und jetzt'', Herausgeber und Verleger: Liftgemeinschaft Obertauern, 1994, [[Salzburger Druckerei]]
[[Kategorie:Tourismus]]
[[Kategorie:Übernachtung]]
[[Kategorie:Hotel]]
[[Kategorie:Hostel]]
[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Lungau]]
[[Kategorie:Niedere Tauern]]