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| − | Das '''Observatorium Sonnblick''' liegt unterhalb des Gipfels des [[Hoher Sonnblick|Hohen Sonnblick]]s in den [[Ostalpen]], in den [[Zentralalpen]], den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]], und ist die älteste Gipfelwetterwarte und ist mit 3.105 m ü. A. das höchst gelegene Observatorium Europas. | + | {{Googlemapsort|Hoher_Sonnblick}}Das '''Observatorium Sonnblick''' liegt unterhalb des Gipfels des [[Hoher Sonnblick|Hohen Sonnblick]]s in den [[Ostalpen]], in den [[Zentralalpen]], den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]], und ist die älteste Gipfelwetterwarte und ist mit 3.105 m ü. A. das höchst gelegene Observatorium Europas. |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
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| | Im Laufe von nunmehr über 120 Jahren des Betriebes wurden auch Extremwerten gemessen: Am [[27. Juli]] [[1983]]: ein Temperatur-Maximum von 15 Grad; das Minimum wurde am [[1. Jänner]] [[1905]] mit -37,4 Grad gemessen; die Schneedecke erreichte im Mai [[1944]] einen Rekordwert von 11,90 Metern im Bereich des Observatoriums. Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am [[14. Dezember]] [[1998]] gemessen: es gab Sturm-Böen von 242,6 km/h. | | Im Laufe von nunmehr über 120 Jahren des Betriebes wurden auch Extremwerten gemessen: Am [[27. Juli]] [[1983]]: ein Temperatur-Maximum von 15 Grad; das Minimum wurde am [[1. Jänner]] [[1905]] mit -37,4 Grad gemessen; die Schneedecke erreichte im Mai [[1944]] einen Rekordwert von 11,90 Metern im Bereich des Observatoriums. Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am [[14. Dezember]] [[1998]] gemessen: es gab Sturm-Böen von 242,6 km/h. |
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| | + | ====Leben 2009==== |
| | + | Ludwig Rasser, Johann Lindler, Friedl Wallner und Matthias Daxbacher sind die Wetterwarte, die 2009 am Sonnblick ihren Dienst verrichten. Dienst in einer Umgebung, in der es mehr als 11 Monate Winter und 360 Heiztage pro Jahr gibt. Jeweils zwei Mann sind pro Schicht, die 15 Tage dauert, anwesend. |
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| | + | Schichtwechsel in dieser Höhe ist auch eine Wetterlotterie-Angelegenheit. Eine Woche bis 14 Tage Verzögerung beim Schichtwechsel muss man eben einkalkulieren, will man Wetterwart am Sonnblick sein. |
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| | + | Neben ihrer Tätigkeit als Wetterwarte sind sie als ausgebildete Bergretter auch bei Notfällen im Gelände im Einsatz. |
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| | + | ====Daten 2009==== |
| | + | Mehrmals am Tag liefern die Messgeräte des Observatoriums Werte für die Zivilluftfahrt, Wettervorhersagen und Statistik. Geräte und Mannschaft messen dabei auch Ozonwerte, UVA- und UVB-Strahlung, Ruß- und Staubpartikelgehalt der Luft und vom [[Gletscher]]eis. |
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| | {{Geografie Höhenangabe}} | | {{Geografie Höhenangabe}} |
| − | ==Quelle== | + | ==Quellen== |
| | * Salzburg Wiki Beitrag [[Hoher Sonnblick]] | | * Salzburg Wiki Beitrag [[Hoher Sonnblick]] |
| | + | * Magazin Nationalpark Hohe Tauern, Ausgabe Sommer 2009 |
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| | [[Kategorie:Geografie|Sonnblick, Observatorium]] | | [[Kategorie:Geografie|Sonnblick, Observatorium]] |