Red Bull Hockey Juniors

Aus SALZBURGWIKI
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Die Red Bull Hockey Juniors (früher: EC Red Bull Salzburg II) sind das Farmteam des EC Red Bull Salzburg, das seit 2016 in der damals neu gegründeten Alps Hockey League spielt.

Geschichte

Mit dem Aufstieg des EC Red Bull Salzburg in die Erste Bank Eishockeyliga 2004 entschied sich die Vereinsführung, auch weiterhin eine Mannschaft in der zweithöchsten Spielklasse, der Nationalliga, zu melden. Jungen Spielern sollte die Möglichkeit geboten werden, sich weiterzuentwickeln.

In der Saison 2004/05 beendete man den Grunddurchgang mit 19 Siegen und 17 Niederlagen an 5. Stelle, schlug im Playoff Viertelfinale den EHC Feldkirch und scheiterte im Halbfinale deutlich am späteren Meister EK Zell am See. Überragender Spieler der Saison war Sheldon Moser mit 59 Scorerpunkten.

In der Saison 2005/06 bedeuteten 18 Siege und 14 Niederlagen Platz vier nach dem Grunddurchgang. Allerdings scheiterte man bereits im Playoff Viertelfinale am EHC Lustenau. Ohne herausragenden Legionär schaffte David Wechselberger mit 32 Scorerpunkten eine eher bescheidene Bestmarke, die nur zu Rang 27 in der Scorerwertung der Liga reichte.

Saison 2006/07

Der EC Red Bull Salzburg II beendete die Saison auf Rang 6 des Grunddurchgangs mit 12 Siegen bei 20 Niederlagen. 105 geschossenen Toren standen 135 erhaltene gegenüber. Im Viertelfinale des Nationalliga Playoffs scheiterte man klar mit 0:3 am EHC Lustenau.

Saison 2007/08

Den Grunddurchgang beendete man an dritter Stelle hinter den Vorarlberger Mannschaften aus Dornbirn und Lustenau. 22 Siege und 14 Niederlagen standen zu Buche, 152:107 lautete das Torverhältnis. Über die Stationen Zeltweg und Lustenau kämpfte sich das Farmteam ins Finale der Nationalliga, das gegen Dornbirn mit 3:1 (Best-of-five) verloren ging.

Saison 2008/09

Eine neue Regelung behinderte den Austausch junger Spieler zwischen Farmteam und erster Mannschaft. Ab dem 20. Dezember 2008 durften Spieler, die in der Ersten Liga eingesetzt worden waren nicht mehr in der Nationalliga zum Einsatz kommen. Ausgenommen von dieser Regel waren lediglich U-20 Spieler. Wieder einmal beendete man einen Grunddurchgang auf dem 6. Platz, 13 Siegen standen 15 Niederlagen gegenüber, das Torverhältnis lautete 108:99. Im Viertelfinale traf man auf den Erzrivalen EK Zell am See und unterlag in vier Spielen mit 1:3.

Saison 2009/10

Mit Mario Richer wurde das Team nun von einem neuen Trainer betreut. Mit 22 Siegen und 14 Niederlagen beendete man den Grunddurchgang hinter Innsbruck und Dornbirn an der dritten Stelle. Im Viertelfinale des Play-Offs schaltete das Team den EK Zell am See aus, im Halbfinale scheiterte man aber am späteren Meister Dornbirn.

Saison 2010/11

Wieder einmal kam in der Nationalliga ein neuer Modus zum Tragen: Nach einem 28 Spiele umfassenden Grunddurchgang wurde die Liga in zwei Vierer-Gruppen geteilt und je eine Hin- und Rückrunde gespielt. Der Erste der Gruppe A, Platz 1-4 nach dem Grunddurchgang, war automatisch fürs Halbfinale qualifiziert, der Letzte der Gruppe B, Platz 5-8 nach dem Grunddurchgang, schied vor den Play-Offs aus.

Salzburg beendete den Grunddurchgang mit 14 Siegen und Niederlagen an der vierten Stelle und konnte sich auch in der Zwischenrunde nicht mehr verbessern. Im Viertelfinale schied man gegen den Sieger der Gruppe B, ATSE Graz, aus. Nach der Saison wechselte Trainer Mario Richer zum EBEL-Club Graz 99ers.

Saison 2011/12

Mit der Saison 2011/12 stieg Red Bull Salzburg mit seinem Farmteam aus der heimischen Nationalliga aus und orientiert sich im Nachwuchsbereich neu. Die Salzburger spielten mit einer Mannschaft in der U20-Meisterschaft der tschechischen Extraliga, die später als U20 Red Bulls Hockey Rookies Cup firmierte.

Im Frühjahr 2013 gab Red Bull den Einstieg des Farmteams in die russische MHL bekannt. Sie diente als Juniorenliga der KHL, der zweitgrößten Eishockeyliga der Welt nach der NHL. Der Red Bulls Hockey Rookies Cup wurde mit U18 Teams fortgesetzt. Die Jungbullen spielten zwei Saisonen in der MHL, bevor sie sich 2016 der Alps Hockey League anschlossen.

Saison 2016/17

In der ersten Alps Hockey League Saison erreichten die Juniors Platz 10 im Grunddurchgang und versäumten die Play-Offs.

Saison 2017/18

Im zweiten Jahr in der Alps Hockey League erreichte RBJ den 7. Platz im Grunddurchgang und schied dann im Viertelfinale der Play-Offs aus.

Saison 2018/19

2019 beendete das Team den Grunddurchgang auf dem ausgezeichneten 3. Platz, schied aber wieder im Viertelfinale aus. Dafür gewann man das Finale um die Österreichische Zweitliga-Meisterschaft gegen den EHC Lustenau.

Saison 2019/20

Die coronabedingt verkürzte Saison beendete Red Bull auf dem 11. Platz, gewann dann aber die Qualifikationsrunde und wäre für die Play-Offs qualifiziert gewesen. Die Play-Offs fielen aber dem 1. Lockdown im Frühjahr 2020 zum Opfer und wurden abgesagt. Das Finale um die Zweitligameisterschaft gewann man allerdings erneut.

Saison 2020/21

2021 erreichte man im Grunddurchgang den soliden 6. Platz, schied dann aber bereits in der ersten Play-Off Runde aus. Das Finale um die Österreichische Zweitliga-Meisterschaft verlor man gegen den EHC Lustenau.

Saison 2021/22

2022 folgte dem 7. Platz im Grunddurchgang erneut ein Aus in der ersten Runde der Play-Offs.

Saison 2022/23

2023 reichte es für die Red Bull Hockey Juniors zu Platz 5 im Grunddurchgang, in den Play-Offs erreichte man diesmal erstmals das Semifinale. Das Finale um die Österreichische Zweitliga-Meisterschaft verlor man gegen den EK Zell am See.

Saison 2023/24

2024 steigerte man sich auf Platz 3 im Grunddurchgang und gelangte wieder bis ins Semifinale der Alps Hockey League Play-Offs. Das Finale um die Österreichische Zweitliga-Meisterschaft gewann man zum vierten Mal.

Saison 2024/25

2025 versäumte das Team als 10. des Grunddurchgangs zum ersten Mal seit Langem die Play-Offs.

Saison 2025/26

2026 gewannen die Red Bull Hockey Juniors den Grunddurchgang, verabschiedeten sich dann aber im Viertelfinale der Play-Offs. Das Finale um die Zweitliga-Meisterschaft wurde gegen den EK Zell am See verloren

Trainer

  • Kjell G. Lindquist (2004 - 2005)
  • Jim Brithén (2007 - 2009
  • Mario Richter (2009 - 2011)[1]
  • Derek Mayer (2013 - 2014)
  • Matt Curley (2016 - 2018)
  • Teemu Levijoki (2018 - 2026)
  • Antti Aarnio (seit Oktober 2026)[2]

Quellen

Einzelnachweise