Österreichs Städte in Zahlen - Blick auf Salzburg

Aus SALZBURGWIKI
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Österreichs Städte in Zahlen von der Statistik Austria zeigt, was sich im 2013 in Stadt und Land Salzburg getan hat.

Allgemeines

Salzburg ist ein Land der Zuwanderer, der erwerbstätigen Frauen und der Museumsbesucher. Mit 145 871 Einwohnern ist die Landeshauptstadt Salzburg hinter Wien, Graz und Linz die bevölkerungsreichste Stadt Österreichs. Sie ist eine von 210 Städten und 39 Gemeinden mit mehr als 5 000 Einwohnern, die die Statistik Austria und der Österreichische Städtebund 2013 genau beobachtet hat. Nun ist "Österreich in Zahlen" erschienen und gibt Einblicke in das Wirtschaften und soziale Handeln im Staate sowie in den einzelnen Städten.

Die Salzburger Nachrichten haben sich durch die Publikation[1] geklickt und die wichtigsten statistischen Beobachtungen zusammengefasst:

Zahlen und Fakten

  • Die Bevölkerung in der Stadt Salzburg ist von 142 808 (2001) auf 145 270 (2011) gestiegen.
  • In Tirol und Salzburg ist der Anteil der Wohnungen ohne Hauptwohnsitzmeldungen mit 21 Prozent am höchsten.
  • In Salzburg hat die positive Geburtenbilanz zu 79 Prozent zum Bevölkerungswachstum beigetragen. In Österreich kamen im Jahr 2012 insgesamt 78 952 Babys, davon 48 Prozent Mädchen, zur Welt. Abgesehen von Salzburg war in allen Bundesländern der Anteil an geborenen Buben größer als jener der Mädchen.
  • In allen Landeshauptstädten lag der Anteil der im Ausland geborenen Personen deutlich über dem Vergleichswert der jeweiligen Bundesländer. Am markantesten war der Unterschied dabei in Linz, Salzburg und Graz, wo der Anteil der im Ausland geborenen mehr als zehn Prozentpunkte über dem entsprechenden Bundesland-Wert lag. Salzburgs Ausländeranteil liegt bei 13,3 Prozent.
  • Regional gesehen weist das Bundesland Oberösterreich mit 57 Prozent die höchste Erwerbsquote bei Männern und das Bundesland Salzburg mit 48,2 Prozent die höchste Erwerbsbeteiligung der Frauen auf.
  • Im Jahresdurchschnitt 2012 standen in Österreich 29 422 offenen Stellen insgesamt 260 643 Arbeitslose gegenüber. In Salzburg kommen auf eine offene Stelle vier bis fünf Bewerber bzw. Jobsuchende. Die Lage ist deutlich besser als im österreichischen Durchschnitt.
  • Betrachtet man die Gesamteinnahmen und -ausgaben der Gemeinden nach Bundesländern, so erzielten die Kommunen, mit Ausnahme der Salzburger, einen Überschuss in der Höhe von insgesamt 128 Mio. Euro.
  • Die Ausgaben der Salzburger Gemeinden für den Bereich Unterricht, Erziehung, Sport und Wissenschaft lagen deutlich über den Werten 2011. Der Großteil des Mehraufwandes der Salzburger Gemeinden (37 Mio. Euro bzw. + 14,4 Prozent) betraf vor allem den Allgemeinbildenden Unterricht (20 Mio. Euro bzw. + 19,8%).
  • Bundesweit konnten die Ausgaben im Bereich der Sozialen Wohlfahrt und Wohnbauförderung gegenüber 2011 um 11 Mio. Euro reduziert werden, wobei aber für die Gemeinden der Bundesländer Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg (+ 40 Mio. Euro) höhere Ausgaben anfielen.
  • Zuwächse der Investitionsausgaben (+ 125 Mio. Euro) waren bei den Gemeinden auf Bundeslandebene zu beobachten. Bei den Investitionsausgaben lagen die Salzburger Gemeinden in absoluten Werten mit einem Plus von 42 Mio. Euro an erster Stelle (Großprojekt Seniorenheim, Umbau Krankenhaus).
  • Im Jahr 2012 ergaben sich bundesweit Pro-Kopf Ausgaben in der Höhe von 2.661 Euro. Die Bandbreite der Gemeinden auf Bundeslandebene lag zwischen 2.070 Euro (Burgenland) und 3.257 Euro (Salzburg).
  • Gerechnet pro 100 Einwohnerinnen und Einwohnern verzeichneten im Jahr 2011 die Bundesländer Salzburg (371) und Wien (327) die meisten Museumsbesuche.
  • Die Publikumshits 2011 waren die Salzburger Festspiele mit insgesamt 213 592 Besucherinnen und Besuchern, gefolgt von den Seefestspielen Mörbisch (184 779).
  • 534 Pkw auf 1 000 Einwohner gibt es im Bundesland Salzburg.

Quelle

Einzelnachweise