Salzburg (Bundesland)
Pfarrwerfen – ein Ort iim Salzachpongau entwickelt sich stetig
Wie der Name schon sagt, ist die schöne gotische Pfarrkirche mit dem ausgeprägten Mittelschiff und den Flügelaltären ein Wahrzeichen von Pfarrwerfen. Pfarrwerfen umfasst 35 km2 mit den Ortsteilen, Dorfwerfen, Maier, Schlaming, Laubichl, Grub und Pöham, hat 2.200 Einwohner, ist verkehrsgünstig im nördlichen Salzachpongau zwischen den Nachbargemeinden Werfen und Bischofshofen am Fuße des Tennengebirges gelegen. Direkt an drei Hauptverkehrswegen: der Autobahn mit Halbabfahrt aus Richtung Süden und der Abfahrt Werfen aus dem Norden, der Bahn mit einwohnerfreundlichen Lärmschutzbauten und auch an der Salzachtal Bundesstraße. Die Werfenwenger Landesstraße umfährt den Ortsbereich großzügig und verläuft bis zum Gschwandtanger der Ortsgrenze zu Werfenweng. Die Salzach bildet die natürliche Grenze zum Nachbarort Werfen. Das Wasserkraftwerk Kreuzbergbaut ist auf Pfarrwerfner Gemeindegebiet an der Grenze zu Bischofshofen gelegen. Den Kampf um den Ausbau des Kraftwerkes Pfarrwerfen-Werfen hat man auch erfolgreich „geschlagen“. Es steht im Zeichen der Förderung der erneuerbaren Energie. Wasser spielt für unseren Ort insgesamt eine besondere Rolle. Wobei Pfarrwerfen mit einem Wahrzeichen aus der Arbeitswelt in Verbindung mit Wasserkraft punkten kann: Die Sieben Mühlen, die jeder kennt und die man auch beim Vorbeifahren auf der Bundesstraße und Bahn schön sehen kann. Die Sieben Mühlen sind heute als Freilichtmuseum vom Mai bis Oktober jedem zugänglich, mit Mühlentalern, die man beim örtlichen Bäcker erwerben kann. Die Sieben Mühlen sind damit nicht nur ein Kulturdenkmal sondern auch eine touristische Attraktion. Sie sind als Erlebnis- und Lernmuseum für alle Generationen gestaltet, wobei auch ein Lifevermahlung die Arbeit der Bauern, die hier ihr Mühelenrecht hatten, dokumentiert. Jetzt will man auch den Wengergraben wieder touristisch erschließen und historische Kleinkraftwerke wieder rekonstruieren. Die Ortsgemeinde hat eigentlich viel aufzuweisen, wurde bereits im 12 Jahrhundert urkundlich erwähnt, war aber schon bei den Römern als Vocario bekannt. Beim Bau der Autobahn stieß man auf Römerwege. Touristisch im Sinne von attraktiven Übernachtungsangeboten ist Pfarrwerfen leider nur für den Bereich Privatzimmervermietung geprägt, wobei heute auf Grund der gestiegenen Ansprüche auch in diesem Bereich viele Vermieter aufhören. Der Boom war hier wohl in den 60er Jahren, da kamen Scharen von „Walsumern“ aus den Ruhrpott von Deutschland zum Urlauben in Pfarrwerfen. Damals konnte man jedes Zimmer vermieten, die Gäste blieben mindestens drei Wochen. Beim Pfarrwirt warteten die Urlauber in Dreier-Reihen auf einen Essenplatz auch schon zu Mittag. Ein ganz prominenter Urlaubsgast war in dieser touristischen Aufbruchzeit war Ministerpräsident Franz Josef Strauß, der mit Gattin Marianne und den Kindern in der damaligen Pension Simon einige Sommerfrischen verbrachte.
Heute habe sich die Ansprüche total gewandelt: Um den touristischen Anschluss nicht zu verlieren, gibt es auch Bemühungen bzw. Visionen für den Bau eines Hotels mit Fußballorientierung und direkt im Ort am wunderschön gelegenen Fußballplatz. Für den Alpengolfplatz am Zistelberg liegt ein Plan zwar bereit. Die Verwirklichung gestaltet sich schwierig, wäre jedoch aus der Sicht der Tourismusverantwortlichen eine Besonderheit im Reigen der Golfplätze in der Alpenregion.
Dann könnte man in Pfarrwerfen nicht nur mit Urlaub auf dem Bauernhof werben, im positiven Sog des Fußballhotels könnten sich auch Einheimische wieder zum Investieren in diesem Bereich entschließen. Das Ortszentrum wurde als attraktiver Platz gestaltet, die Gemeinde hat den Pfarrwirtssaal als Gastronomieangebot mit aller Kraft wieder belebt für die Region als Fest- und Veranstaltungsort erhalten. Ein Leitbetrieb der Hotellerie und Gastronomie wäre für die touristische Entwicklung von großem Interesse. Deshalb gilt die Einladung an Investoren, nützt die Lage und die Ressourcen von Wasser und Berg im schönen Ort und verkehrsmäßig günstigem Anschluss. und baut das Hotel und den Golfplatz erfolgreich mit auf. An die jungen Fußballer, die -Vereine ergeht schon jetzt die Einladung, kommt zum Intensiv-Training nach Pfarrwerfen, bucht schon jetzt für das neue Hotel: Wir haben alles dazu: schöne Landschaft, die richtigen Einrichtung und bereits ein Physiotherapiezentrum im Ort.
Insgesamt hat Pfarrwerfen viele gute Gewerbebetriebe, die auch dem Tourismus nützen, so den Riesenschirmhersteller Meissl, dessen Schirmbars in ganz Europa und auch Übersee als attraktive Urlaubsbereicherung und Treffpunkt nach dem Strand und zum Apre Ski angeboten werden. Und ein Betrieb der Superlative für die Verbindung zur Welt ist die Firma Feratel. Hier laufen Bilder über Wetter und Touristische Angebote in alle Welt.
Der Kraftwerksbau gibt ebenso Impulse wie das zentrale Hackschnitzlwerk die Luft im Ort im Häuser verbessert hat. Die Einladung gilt – kommt und überzeugt euch.