Benediktinerabtei St. Blasien

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Ansicht von St. Blasien um 1526

Das Kloster St. Blasien war ein Benediktinerkloster in Sankt Blasien im Südschwarzwald.

Es entwickelte sich aus der Cella Alba des Klosters Rheinau im 9. Jahrhundert. Abt Franz II. ließ das Kloster 1727 bis 1742 völlig abtragen und im Stil des Barock wieder aufbauen. 1807 wurde das Kloster säkularisiert. Fürstabt Berthold Rottler und ein Großteil der Mönche zogen zunächst in das aufgelöste Stift Spital am Pyhrn in Oberösterreich und schließlich 1809 in das heute noch bestehende Stift St. Paul im Lavanttal in Kärnten. Die bestehenden Gebäude wurden als Fabriken genutzt.

1910 wurden Kuppel und 1913 der Innenraum des 1874 durch einen Brand zerstörten Doms wiederhergestellt. Ab 1934 beherbergten die Klosterräume ein Internat und ab 1946 das Kolleg St. Blasien . Nach einem weiteren Großbrand ist die Anlage wieder renoviert woren.

Salzburgbezug

Wie aus vielen anderen Klöstern des süddeutschen Raumes kamen aus St. Blasien Professoren an die benediktineruniversität Salzburg.

Quelle

Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Benediktinerabtei St. Blasien"