Benediktinerabtei Einsiedeln

Aus SALZBURGWIKI
Version vom 5. Januar 2017, 20:09 Uhr von Werner100359 (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
2. Einsiedeln, Kloster,.jpg

Das Kloster Einsiedeln ist eine Benediktinerabtei in der Gemeinde Einsiedeln im Schweizer Kanton Schwyz.

Allgemeines

Die Abtei ist eine bedeutende Station auf dem Jakobsweg und selbst Ziel zahlreicher Pilger. Die Schwarze Madonna von Einsiedeln in der Gnadenkapelle ist Anziehungspunkt für Pilger und Touristen. Die Gemeinschaft zählt rund 60 Mitglieder. Seit seiner Gründung im Jahre 1130 gehört das Benediktinerinnenkloster Fahr bei Zürich zur Abtei Einsiedeln, dadurch ist der Abt von Einsiedeln auch derjenige des Klosters Fahr. Sie bilden zusammen das weltweit einzige noch erhalten gebliebene Doppelkloster im Benediktinerorden.

Schon ab ca. 830 ließen sich in der Gegend Einsiedler nieder, die 934 durch Eberhard, einen vornehmen Priester aus Strassburg, zu einem Benediktinerkloster zusammengefasst wurden. Die Gründung des Stifts wurde 947 durch Otto I. bestätigt und ging mit einer üblichen Schenkung von Land einher. Die noch heute bestehende barocke Klosteranlage entstand 1703.

Das Kloster unterhält heute eine Schule und ist im Besitz verschiedener Ländereien und Betriebe.

Salzburgbezug

Wie aus vielen anderen Benediktinerklöstern kamen auch aus Einsiedeln Lehrer und Studenten an die Benediktineruniversität Salzburg (Augustin Reding, Bernhard Waibl).

Der berühmte Barockbildhauer Meinrad Guggenbichler und der Arzt Paracelsus wurde in Einsiedeln geboren. Wolfgang von Regensburg war Mönch im Kloster.

Quelle

Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Benediktinerabtei Einsiedeln"]