Zinkenbacher Malerkolonie

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Zinkenbacher Malerkolonie

Von 1927 bis 1938 wählte eine Reihe von Künstlern aus Wien, angeregt durch Ihren Freund Ferdinand Kitt, den kleinen Ort Zinkenbach am Wolfgangsee (dem heutigen Abersee) als Sommer - aber auch Winterdomizil. Sowohl während der Sommermonate als auch im Winter kamen zahlreiche Künstler in diese Gemeinde. So zum Beispiel Ferdinand Kitt, Ludwig Heinrich Jungnickel, Ernst August von Mandelsloh, Sergius Pause, Franz von Zülow, Josef Dobrowsky, Ernst Huber, Liesl Salzer, Gertrud Schwarz-Helberger, Georg und Luise Merkel, Georg und Bettina Ehrlich und Leo Delitz.

Sie nannten sich "Zinkenbacher Malerkolonie" und zählten bis zu 27 Künstlerfreude. Inspiriert durch die Lanschaft waren sie vorrangig Landschaftsmaler, die aber allem ihrem eigenen Stil treu blieben. Es handelte sich um wichtige Künstler der österreichischen Zwischenkriegskunst, die aus den berühmten Wiener Künstlervereinigung wie der "Sezession" oder dem "Hagenbund" kamen. Einige von Ihnen unterreichteten auch an der Wiener Akademie.

Nach dem Anschluss von Österreich an das Deutsche Reich 1938 fiel aber diese Künstlerkolonie, getragen vom Geist der Geselligkeit auseinander.

Dem Gedächtnis dieser "verschollenen Generation" sollen die wechselnden Ausstellungen im Museum dienen.

Weblinks

Quellen

  • Adolf Haslinger, Peter Mittermayr Salzburger Kultur Lexikon, 2001, Residenz Verlag, ISBN 3-7017-1129-1
  • Beitrag im Salzburg Wiki St. Gilgen