St. Wolfgang im Salzkammergut

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Karte
Basisdaten
Politischer Bezirk: Gmunden (GM)
Fläche: 56,55 km²
Geografische Koordinaten: Länge 13.3667 / 13° 22' 0", Breite 47.7667 / 47° 46' 0"
Höhe: 548 m ü. A.
Einwohner: 2.800 (Volkszählung 2001)
Postleitzahl: 5360
Vorwahl: 0 61 38
Gemeindekennziffer: 40717
Gemeindeamt: Markt 28
5360 St. Wolfgang
Offizielle Website: www.stwolfgang.at
Politik
Bürgermeister: Johannes Peinsteiner([[

ÖVP]])

St. Wolfgang ist ein Ort am Nordufer des Wolfgangsee's im Bezirk Flaugau. Politsch gesehen gehört St. Wolfgang bereits zu Oberösterreich.

Geografie

Geografische Lage

Die bekannte Ortschaft St. Wolfgang liegt am Wolfgangsee im Kalkvoralpengebiet, ca. 50 km nördlich von Salzburg.

Nachbargemeinden

Die Nachbargemeinden von St. Wolfgang sind Strobl und St. Gilgen

Geschichte

St. Wolfgang ist nach seinem Gründer – dem Heiligen Wolfgang – benannt, Wolfgang war 976 zunächst Bischof von Regensburg, zog sich jedoch angesichts einer schwierigen Lage zurück und bega sich in das abeglegene Kloster von Mondsee sowie an den damals kaum zugänglichen Abersee. Viele Jahre verbrachte er als Einsiedler in der Umgebung des Falkensteines.

In den nächsten Jahrhunderten wurde Wolfgang zu einem vielverehrten Heiligen, um den vielen Legenden entstanden sind. Seine Frömmigkeit und sein wundertätiges Wirken war maßgeblick für den immer größer werdenden Pilgerstrom (20 000 bis 70 000 Pilger besuchten St. Wolfgang jährlich) und verhalf dem Ort zu Reichtum und somit zum Bau einer romanischen Kirche. Ein großer Brand im Jahr 1429 vernichtete jedoch den ganzen Ort.

1430 verlieh Kaiser Sigismund St. Wolfgang das Marktrecht, wodurch neuer Aufschwung entstand. In dieser Zeit wird die gotische Hallenkirche errichtet und der Pacheraltar aufgestellt. Die Reformation macht dem Wohlstand jedoch wieder ein Ende. Gute und schlechte Zeiten wechselten. Erst als Mitte des vorigen Jahrhunderts Kaiser Franz Josef Bad Ischl zu seiner Sommerresidenz wählte, kam es auch in St. Wolfgang wieder zur wirtschaftlichen Blüte. Aus einem Ort der Sommerfrische wurde schnell ein internationaler Fremdenverkehrsort

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Wallfahrtskirche St. Wolfgang
  • Michael-Pacher-Altar
  • Soppelaltar von Schwanthaler
  • Pilgerbrunnen
  • Weisses Rössl
  • Wallner Haus

Wallfahrtskirche

Der Bau der Wallfahrtskirche läßt sich in drei Bauphasen gliedern: der glockenförmige Turm aus dem 18. Jahrhundert, die gotische Hallenkirch mit Süd- und Nordschiff aus dem 15. Jahrhundert, die barocken Anbauten am Süd- und Nordschiff und die Wolfgangkapelle aus dem frühen 18. jahrhundert.


Der Pacheraltar

Meister Michaela Pacher aus Bruneck (Südtirol) erhielt im Jahre 1471 vom damaligen Abt Benedikt von Mondsee den Auftrag zur Errichtung eines flügelaltares. In zehnjäriger Arbeit schuf er zusammen mit seinem Bruder Friedrich eines der bedeutendsten spätgotischen Kunstwerke. Teils auf Wagen und teils auf Flußschiffen wurde der weltberühmte Altar nach St. Wolfgang gebracht.


Doppelaltar von Schwanthaler

Ursprünglich - so heißt es - sollte dieser Altar von Thomas Schwanthaler anstelle des Pacher-Altars aufgestellt werden, doch Meister Schwanthaler war vom Pacheraltar so begeistert, dass er seinen eigenen Altar an der jetzigen Stellen aufbauen ließ. Das Gitter rundherum bezeichnet genau die Stelle, an der die erste vom Heiligen Wolfgang erbaute Kirche gestanden hat.


Pilgerbrunnen

Der Brunnen wurde von Abt Wolfgang Haberl zu Ehren seines Namenspatrons, des Heiligen Wolfgang, errichtet. Er diente vor allem der Labung für die zahlreichen Wallfahrer, nebenbei jedoch auch als Hausbrunnen für die anliegenden Häuser und galt seit altersher als Heilquelle.


Weisses Rössl

DAs Weisse Rössl ist nicht nur eines der ältesten, sondern wohl auch das bekannteste Hotel in St. Wolfgang. Vor allem die Operette von Ralph Benatzky und Robert Stolz brachten diesem Haus Weltruhm.


Wallner Haus

Seit dem 15. Jahrhundert betreibt die Familie Wallner das Gewerbe der Lebzelter, Gastgeber, Wachszieher und Met-Erzeuger. Das Haus, in dem Michael Pacher sein Meisterwerk fertiggestellt hat, besiccht vor allem durch die bemalte Fassade.

Museen

  • Turmmuseum
  • Puppenmuseum

Turmmuseum Im Turmmuseum finden Sie schöne, alte




Weblinks