Kuno-Brandauer-Medaille
Die Kuno-Brandauer-Medaille ist die höchste Auszeichnung des Landes Salzburg für Verdienste im Bereich der Volks- und Heimatpflege. Sie ist nach Regierungsrat Kuno Brandauer benannt.
Verleihungsbedingungen
Die Kuno-Brandauer-Medaille ist die höchste Auszeichnung der Salzburger Landesverbände. Sie wird vom Landesverband der Salzburger Heimatvereinigungen, vom Landesverband der Salzburger Schützen und dem Salzburger Blasmusikverband für ein besonders verdienstvolles Wirken im Bereich der Volks- und Brauchtumspflege, des Schützenwesens und der Blasmusik verliehen, durch das wertvolles Volksgut erhalten und das volkskulturelle Leben im Ort, im Bezirk oder im Land entfaltet und gefördert wurde. Mit der Verleihung der Kuno-Brandauer-Medaille soll vor allem die vorbildliche Arbeit der leitenden Kräfte in den Vereinen eine besondere Anerkennung finden.
Die Kuno-Brandauer-Medaille kann in drei Stufen verliehen werden:
Kuno-Brandauer-Medaille in Bronze
Für besondere Verdienste im örtlichen Bereich.
Kuno-Brandauer-Medaille in Silber
Für besondere Verdienste im örtlichen Bereich, wenn sie sich über eine lange Zeit erstrecken und ihnen überregionale Bedeutung zukommt, oder für besondere Verdienste im Bezirksverband bzw. Landesverband.
Kuno-Brandauer-Medaille in Gold
Für Verdienste auf Landesebene bzw. für Leistungen, die für das ganze Land von besonderer Bedeutung sind.
Bekannte Träger der Medaille
- Johann Bogensberger (1999)
Diskussion
Im Sommer 2011 flammte die Diskussion auf, ob es zeitgemäß sei, die höchste Auszeichnung der Brauchtumsverbände noch immer nach einem Nationasozialisten der ersten Stunde zu benennen. Literaturwissenschafter und Volksmusikant Karl Müller meint, man müsse die Medaille überdenken. Kritiker wie der Historiker Gerd Kerschbaumer meint, "... mit der Medaille wird ein Ideologie vergeben. und an dieser Person haftet die NS-Ideologie."
Weblink
Quellen
- Internet
- "Salzburger Nachrichten", 22. August 2011