Kriechender Hahnenfuß

Aus SALZBURGWIKI
Version vom 13. Oktober 2021, 19:06 Uhr von Dr. Reinhard Medicus (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Der Kriech-Hahnenfuß (auch Kriechender Hahnenfuß, Ranunculus repens) gehört zur Gattung Hahnenfuß und zählt zu den Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceae).

Beschreibung

Die kriechende Pflanze fällt durch lange oberirdische Ausläufer auf, die den Namen mit prägen. An den Knoten der ausläufer wurzelt die Pflanze meist. Die Brundblätter sind dreiteilig fiederspaltig. Mit gelappten oder eingeschnittenen Abschnitten. Die ausdauernde Pflanze wird drißig cm und mehr lang. Die Blüten, an einem Stängel zu zweit oder dritt stehend sind gelb. Die Pflanze blüht je nach Höhenlage vom Mai bis in den September.

Vorkommen

Der sehr häufige Kriech-Hahnenfuß liebt Pioniergesellschaften, vor allem nasse Wiesn, GräberAlpenhahnenfuß gedeiht in Gesteinsfluren, Feinschutthalden, Schneetälchen und liebt Gräben, aber auch feuchte und nasse Äcker und geht auch in lichte feuchte Wälder, etwa in Erlenbruchwälder. Ev erträgt verdichtete Böden gut erträgt zeitweise Überflutungen problemlos. Im Gebirge steigt er bis über 2000 m Höhe auf. Das Verbreitungsgebiet reicht von Europa, bis nach Asien und Nordafrika. In Nordamerika, Australien und in der Antakrtis wurde er eingeschleppt, sodass er heute in gemäßigt und küjhlöen Klimazonen fast weltweit vertreten ist. Bei Bauern und Gärtnern ist der Kriechende Hahnenfuß als lästiges Unkraut nicht beliebt.

Quellen

  • Manfred A. Fischer, Wolfgang Adler, Karl Oswald: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz, 2005.
  • H. Wittmann, A. Siebenbrunner, P. Pilsl, P. Heiselmayer: Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen in: Sauteria Schriftenreihe für Systematische Botanik, Floristik und Geobotanik, Band 2, 1987