Schlacht bei Saaldorf
In der Schlacht bei Saaldorf (heute Rupertiwinkel, Oberbayern) versuchte Erzbischof Thiemo erfolglos den Gegenerzbischof Berthold von Moosburg im Jahr 1097 aus seiner faktischen Herrschaft zu verdrängen.
Zur Geschichte
Im Streit zwischen dem Papst und dem Kaiser in den Wirren des wurde Erzbischof Themo 1190 Erzbischof. In Salzburg regierte aber damals dort der 1088 vom Kaiser eingesetzte Gegenerzbischof Berthold von Moosburg. Nach geänderten politischen Gegebenheiten sah Thiemo die Möglichkeit seine Herrschaft über Salzburg zurück zu erlangen und rückte mit einem Heer gegen Berthold von Moosburg vor. Bei Saaldorf nächst Freilassing (damals Teil des Erzbistums) fand am 6. Dezember 1097 eine Schlacht statt, die Thiemo allerdings verlor. Thiemo selbst floh nach Friesach und glaubte sich dort sicher. Die Stadt und Burg Friesach wurde aber wenig später von kaisertreuen Anhängern des Gegenerzbischofs eingenommen und Thiemo gefangengesetzt, bis er zwei Jahre Später nach Konstanz und später in ein schwäbisches Kloster flüchten konnte.
In dieser Schlacht fioel auch Ulrich von Seekirchen, dessen damaliger Stammsitz, die Seeburg bis heute erhalten blieb.
Literatur
- Franz Ortner: Salzburgs Bischöfe in der Geschichte des Landes, Vlg. Peter Lang, Frabnkfurt a.M, 2005
- Benedikt Pillwein: Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums ob der Enns, Band 5, Vlg. Qunadt, Linz, 1839