Diskussion:Die Schartenmauer als Teil des Schartenwalls

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Der Begriff Schartenwall ist m.E. eher eine historisierende Bezeichnung in den Jahren vor und nach dem Ersten Weltkrieg. Vorher ist der Begriff kaum bekannt. Wallanlagen werden allgemein frühmittelalterliche Anlagen, die im Wesentlichen aus Erdwällen in Verbindung mit Pallisaden bestehen nicht aber frühneuzeitliche Anlagen bezeichnet. Die Anlage ist im unteren Teil aus dem Fels herausgearbeitet nur der obere Teil ist als breite Konglomeratmauer, - stadtseitig mit Erde aufgefüllt - ausgebildet. Diese Wehrmauer ist auch daher nicht wirklich ein Wall. Robert Messner nennt diese Anlage Teil des erweiterten Festungswerkes des Mönchsberges. Persönlich halte ich den Begriff Schartenmauer (weniger gut auch einer Scharten-Wallmauer) für besser. Auch den Namen Schartenschanze hielte ich für weniger zielführend. Unter Paris Lodron wurde ja "nur" die viel ältere Schartenmauer deutlich höher und stärker ausgeführt. Sie schleißt lückenlas an die weiterfürhenden Mauern bis zur Richerhlöe einerseits und bis zur Festung anderseits an. Auch hier sind nicht wirklich "Wälle" vorhanden. --Dr. Reinhard Medicus (Diskussion) 16:38, 18. Apr. 2019 (UTC)