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Betritt man die Kirche, so öffnen sich nach der Außentüre zwei Türflügel aus Holz, die 12 Eichenholzreliefs, die Maria mit Kind, Johannes den Täufer und zehn Aposteln darstellen. Die Eichenreliefs stammen in ander Form angeordnet aus dem alten Salzburger Dom vor dem Brand von 1598. In einem der Flügelteile ist die Jahreszahl [[1450]] zu erkennen. (Für die Zahl "4" wurde der obere Teil einer "8" verwendet, durch leichte Drehung dieser Ziffer entstand in eckiger Form die heutige "4").  
 
Betritt man die Kirche, so öffnen sich nach der Außentüre zwei Türflügel aus Holz, die 12 Eichenholzreliefs, die Maria mit Kind, Johannes den Täufer und zehn Aposteln darstellen. Die Eichenreliefs stammen in ander Form angeordnet aus dem alten Salzburger Dom vor dem Brand von 1598. In einem der Flügelteile ist die Jahreszahl [[1450]] zu erkennen. (Für die Zahl "4" wurde der obere Teil einer "8" verwendet, durch leichte Drehung dieser Ziffer entstand in eckiger Form die heutige "4").  
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Der Innenraum, der in Ost-West-Richtung (also genau umgekehrt als im Mittelalter üblich) ausgerichtet ist, ist ein saalartiger Raum mit Tonnengewölbe. Das Tonnengewölbe über dem Hochaltar führt nach Westen in den großen Betchor (Konventchor) weiter, die Rückseite des Hauptaltars bidlet den Altar der Betchores. Südseitig schleißt die Sakristei und nordseitig der kleine Betchor an. Untersuchungen während einer Renovierung erbrachten [[1984]] den Nachweis, dass Teile der Mauern des Kapuzinerklosters noch vom [[Trompeterschlößl]] stammen und dieses einen erweiterten Umbau der Schlössltürme bildet. Dadurch wird auch die ungewöhnliche Orientierung der Klosterkirche mit dem Altarraum im Westen erklärbar: Die beiden Wehrtürme des Schlössls wurden zur Kirche umgestaltet. Das Kirchenschiff entspricht in seiner Breite jener des Hauptturmes, die Nord- und Südmauer blieben bestehen. In den kleineren Nebenturm wurde der Altarraum gebaut.  
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Der Innenraum, der in Ost-West-Richtung (also genau umgekehrt als im Mittelalter üblich) ausgerichtet ist, ist ein saalartiger Raum mit Tonnengewölbe. Das Tonnengewölbe über dem Hochaltar führt nach Westen in den großen Betchor (Konventchor) weiter, die Rückseite des Hauptaltars bidlet den Altar der Betchores. Südseitig schleißt die Sakristei und nordseitig der kleine Betchor an. Untersuchungen während einer Renovierung erbrachten [[1984]] die Berstätigung, dass Teile der Mauern des Kapuzinerklosters noch vom [[Trompeterschlößl]] stammen und dieses einen erweiterten Umbau der Schlössltürme bildet. Dadurch wird auch die ungewöhnliche Orientierung der Klosterkirche mit dem Altarraum im Westen erklärbar: Der breite Wehrturm wurde zur Kirche umgestaltet. Das Kirchenschiff entspricht in seiner Breite jener des Hauptturmes, die Nord- und Südmauer blieben bestehen. Der kleinere Nebenturm wurde z.T. beim Bau des Altarraumes mitverwendet.
    
Am [[11. November]] [[1989]] fand die Einweihung der neuen Orgel statt. Sie ist ein rein mechanisches Werk mit 26 Registern der Firma Johann Pirchner aus Steinach am Brenner, [[Nordtirol]].
 
Am [[11. November]] [[1989]] fand die Einweihung der neuen Orgel statt. Sie ist ein rein mechanisches Werk mit 26 Registern der Firma Johann Pirchner aus Steinach am Brenner, [[Nordtirol]].
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