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== Leben ==
 
== Leben ==
Der promovierte Arzt, Sohn einer jüdischen Oberlehrerfamilie, kam Anfang des [[20. Jahrhundert]]s, wohl auf Grund seiner Bekanntschaft zu [[Ignaz Glaser]] nach Oberndorf. Nachdem er zum Katholizismus konvertiert war, heiratete er dort [[1905]] die [[Gustav Müller|Apothekerstochter]] Romana Müller (* 1882; † 1939), die ihm sieben Kinder schenkte, darunter den Philosophen [[Leopold Kohr]](* 1909) und die Ärzte [[Anton Kohr (Medizinalrat)|Anton Kohr]] (* 1906) und [[Friedrich Kohr]] (* 1918).
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Der promovierte Arzt, Sohn einer jüdischen Oberlehrerfamilie, kam Anfang des [[20. Jahrhundert]]s, wohl auf Grund seiner Bekanntschaft zu [[Ignaz Glaser]] nach Oberndorf. Nachdem er zum Katholizismus konvertiert war, heiratete er dort [[1905]] die [[Gustav Müller|Apothekerstochter]] Romana Müller (* 1882; † 1939), die ihm sieben Kinder schenkte, darunter den Philosophen [[Leopold Kohr]] (* 1909) und die Ärzte [[Anton Kohr (Medizinalrat)|Anton Kohr]] (* 1906) und [[Friedrich Kohr]] (* 1918).
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{{PAGENAME}} war vom im Jahr 1938 von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] erlassenen Berufsverbot für jüdische Ärzte betroffen, verlor durch diese Entrechtung seine berufliche Existenz und war aus diesem Grund - und auch um sein Leben zu schützen - zur Emigration gezwungen.
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Leopold Kohr war vom im Jahr 1938 von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] erlassenen Berufsverbot für jüdische Ärzte betroffen, verlor durch diese Entrechtung seine berufliche Existenz und war aus diesem Grund - und auch um sein Leben zu schützen - zur Emigration gezwungen.
    
Einer Inhaftierung entging er wohl nicht zuletzt deshalb, weil er während des [[Putsch von Lamprechtshausen|Juliputsches]] 1934 in [[Lamprechtshausen]] - ungeachtet der Parteizugehörigkeit - auch verwundete Nationalsozialisten behandelt hatte.<ref>[http://dorfschreiber.at/5112/?p=259 dorfschreiber.at/5112/?p=259]</ref>  
 
Einer Inhaftierung entging er wohl nicht zuletzt deshalb, weil er während des [[Putsch von Lamprechtshausen|Juliputsches]] 1934 in [[Lamprechtshausen]] - ungeachtet der Parteizugehörigkeit - auch verwundete Nationalsozialisten behandelt hatte.<ref>[http://dorfschreiber.at/5112/?p=259 dorfschreiber.at/5112/?p=259]</ref>  
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Nach dem Krieg kehrte Dr. {{PAGENAME}} sehr bald nach Österreich zurück und kümmerte sich um den Aufbau des [[Krankenhaus Oberndorf|Oberndorfer Krankenhauses]].
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Nach dem Krieg kehrte Dr. Leopold Koh sehr bald nach Österreich zurück und kümmerte sich um den Aufbau des [[Krankenhaus Oberndorf|Oberndorfer Krankenhauses]].
    
Am [[28. Jänner]] [[1950]] wurde ihm für seine Verdienste posthum die [[Ehrenbürger der Stadt Oberndorf bei Salzburg|Ehrenbürgerwürde]] der Marktgemeinde Oberndorf  verliehen.
 
Am [[28. Jänner]] [[1950]] wurde ihm für seine Verdienste posthum die [[Ehrenbürger der Stadt Oberndorf bei Salzburg|Ehrenbürgerwürde]] der Marktgemeinde Oberndorf  verliehen.
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