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'''Johannes Miller''', auch ''Hannes Miller'', (* [[30. September]] [[1931]]) ist ein ehemaliger Politiker ([[ÖVP]]). Von 2004 bis 2006 war er [[Landtagsabgeordneter|Abgeordneter]] zum [[Salzburger Landtag]].
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Oberschulrat '''Johannes Miller''', auch ''Hannes Miller'', (* [[30. September]] [[1931]] in Wiener Neustadt [[NÖ]]; † [[27. November]] [[2025]] in [[St. Georgen bei Salzburg]]<ref>[[https://www.sn.at/trauer sn.at/trauer]</ref>) war ein ehemaliger [[Volksschule Obereching|Volksschuldirektor]] und Politiker ([[ÖVP]]). Von [[2004]] bis [[2006]] war er [[Landtagsabgeordneter|Abgeordneter]] zum [[Salzburger Landtag]].
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==Leben==
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== Leben ==
Miller besuchte von 1946 bis 1951 die [[Salzburger Lehrerbildungsanstalt]] in Salzburg. Er war schließlich [[Volksschule Obereching|Volksschuldirektor]] in [[St. Georgen bei Salzburg]].  Der langjährige Schuldirektor war auch Lehrer in [[Hintersee (Gemeinde)|Hintersee]], [[Sighartstein]] in [[Neumarkt am Wallersee]] und [[Berndorf bei Salzburg]]<ref>{{Quelle FN|16. Mai 2013}}</ref>.
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Hannes Miller wurde als dritter Sohn des gelernten Schlossers Franz Miller und seiner Frau Adele in Wiener Neustadt in Niederösterreich geboren. Als sein Vater eine Anstellung in [[Wien]] erhielt, übernahm seine Mutter die Bäckerei ihres Vaters und übersiedelte mit den Kindern nach Winzendorf bei Wiener Neustadt. Dort wuchs Hannes Wimmer auf. Allerdings floh die Familie gegen Ende des [[Zweiten Weltkrieg]]s vor den russischen Truppen nach Salzburg, wo Wimmer von [[1946]] bis [[1951]] die [[Lehrerbildungsanstalt]] absolvierte. Nach seiner Matura unterrichtete er zunächst ein Jahr an der [[Volksschule Saalfelden I]], die folgenden zwei Jahre an der [[Volksschule Lend]], dann an den Volksschulen [[Volksschule Hintersee|Hintersee]], [[Volksschule Obereching|Obereching]], [[Volksschule Sighartstein|Sighartstein]] und [[Volksschule Berndorf|Berndorf]]. Seit [[1957]] war er an der [[Volksschule Obereching]] tätig, an der er [[1967]] auch die Schulleitung übernahm und bis zu seiner Pensionierung [[1990]] inne hatte.  
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Miller trat bei der Salzburger [[Landtagswahl]] des Jahres [[2004]] für die [[ÖVP]] an. Er kündigte an, sich für den [[Flachgau]] und die Jugend einsetzen zu wollen. Auf Grund einer hohen Anzahl an Vorzugsstimmen und des [[ÖVP]]-internen Vorzugsstimmenmodells wurde er auf der ÖVP-Liste vorgereiht und zog am 28. April 2004 in den [[Landtag]] ein. Parteiintern wurde vereinbart, dass er das Mandat nach zweieinhalb Jahren zurücklegen würde. Am [[17. Oktober]] [[2006]] legte Miller - kurz nach seinem 75. Geburtstag - sein Landtagsmandat nieder. Ihm folgte [[Waltraud Ebner]] nach.  
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[[1993]] absolvierte er eine Ausbildung zum Reiseleiter.
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Hannes Miller war verheiratet mit seiner Lehrer-Kollegin und Nachfolgerin als Schulleiterin in Obereching, [[Felicitas Miller]], mit der er vier Kinder hat.
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In [[St. Georgen bei Salzburg]] war er von [[1958]] bis [[1966]] Obmann des lokalen [[ÖAAB]], von [[1960]] bis [[1964]] [[Gemeinderat]] und Obmann des Schul- und Kulturausschusses. [[1967]] bis [[1974]] war er [[Vizebürgermeister]]. Er war Gründungsmitglied des [[USV St. Georgen]] und mehrere Jahre Vereinsobmann.
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Hannes Miller legte seit Anfang der [[1960er]]-Jahre den Grundstock zur Sammlung des [[Heimatmuseum Sigl-Haus|Heimatmuseums]] im [[Sigl-Haus]], die bis zur Eröffnung des Heimatmuseums im Dachboden der Volksschule Obereching zwischengelagert wurden. Er war [[1983]] maßgeblich beteiligt an der Gründung des [[Kulturförderungsverein St. Georgen|Kulturförderungsvereins St. Georgen]], der für die Wiedererrichtung des [[1980]] abgetragenen Sigl-Hauses an seinem jetzigen Standort eintrat. Bis [[1985]] war er Kustos des Heimatmuseums und von [[1988]] bis [[1993]] Obmann-Stellvertreter, [[2010]] bis [[2015]] Obmann des Kulturfördervereins. Eine Sonderausstellung des Museumsvereins zeigte im Sommer 2013 im Heimatmuseum Sigl<sup>.</sup>Haus in St. Georgen Hannes Millers archäologisches Lebenswerk.
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Miller trat bei der Salzburger [[Landtagswahl 2004]] für die [[ÖVP]] an. Er kündigte an, sich für den [[Flachgau]] und die Jugend einsetzen zu wollen. Auf Grund einer hohen Anzahl an Vorzugsstimmen und des ÖVP-internen Vorzugsstimmenmodells wurde er auf der ÖVP-Liste vorgereiht und zog am [[28. April]] 2004 als seinerzeit ältester Abgeordneter<ref>[[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=32134 13.04.2004]</ref> in den Landtag ein. Parteiintern wurde vereinbart, dass er das Mandat nach zweieinhalb Jahren zurücklegen würde. Am [[17. Oktober]] 2006 legte Miller - kurz nach seinem 75. Geburtstag - sein Landtagsmandat nieder. Ihm folgte [[Waltraud Ebner]] nach.<ref>Salzburger Landeskorrespondenz vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=37457  18.10.2006]</ref>
    
Miller war außerdem stellvertretender Landesobmann des [[ÖVP-Seniorenbund]]es.
 
Miller war außerdem stellvertretender Landesobmann des [[ÖVP-Seniorenbund]]es.
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Eine Sonderausstellung zeigte im Sommer 2013 im [[Heimatmuseum Sigl Haus]] in St. Georgen Hannes Millers archäologisches Lebenswerk.
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== Ehrungen ==
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[[1982]] wurde Hannes Mitter der Berufstitel ''Oberschulrat'' verliehen.
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Die Gemeinde St. Georgen bei Salzburg verlieh ihm [[1989]] ihren Goldenen [[Ehrenring der Gemeinde St. Georgen bei Salzburg|Ehrenring]].
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Am [[10. November]] [[2010]] erhielt er von [[Landeshauptfrau]] [[Gabi Burgstaller]] einen persönlich gewidmeten [[Ehrenbecher]] überreicht.<ref>Salzburger Landeskorrespondenz vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=46012  11.11.2010]</ref>
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Am [[20. November]] [[2015]] wurde ihm von [[Landeshauptmann]] [[Wilfried Haslauer junior|Haslauer]] für seine Verdienste um das Heimatmuseum Sigl-Haus das [[Verdienstzeichen des Landes Salzburg]] verliehen.
 
   
 
   
==Werke==
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== Werke ==
"Ad Georgii ecclesiam". Heimatchronik von St. Georgen bei Salzburg, St. Georgen bei Salzburg 1989
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* Miller, Hannes: "''Ad Georgii ecclesiam''. Heimatchronik von St. Georgen bei Salzburg.", St. Georgen bei Salzburg 1989
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==Quellen==
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== Quellen ==
* [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Miller ''„Johannes Miller“'']
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* [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Miller Johannes Miller]
 
* [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Verlag Böhlau. Wien 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Wilfried Haslauer senior|Dr.-Wilfried-Haslauer]]-Bibliothek, Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2 [http://books.google.at/books?id=aSi3wcMZ414C&q=Miller#v=onepage&q&f=false S.&nbsp;139]
 
* [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Verlag Böhlau. Wien 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Wilfried Haslauer senior|Dr.-Wilfried-Haslauer]]-Bibliothek, Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2 [http://books.google.at/books?id=aSi3wcMZ414C&q=Miller#v=onepage&q&f=false S.&nbsp;139]
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* [[Friedrich Lepperdinger|Lepperdinger, Friedrich]]: ''Die Echinger Dörfer im Wandel der Zeit. Von der Bauernbefreiung zur technisierten Agrarwirtschaft.'' St. Georgen 2004.
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* [https://www.sigl-haus.at/ Homepage des Museums Sigl-Haus]
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== Einzelnachweise ==
 
<references/>
 
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{{Zeitfolge
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|AMT= Direktor der [[Volksschule Obereching]]
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|ZEIT=[[1966]]–[[1990]]
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|VORGÄNGER=[[Ernst Wimmer]]
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|NACHFOLGER=[[Felicitas Miller]]
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{{SORTIERUNG:Miller, Johannes}}
 
{{SORTIERUNG:Miller, Johannes}}
 
[[Kategorie:Person]]
 
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[[Kategorie:Person (Politik)]]
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[[Kategorie:Politik]]
 
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[[Kategorie:Gemeindevertreter]]
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[[Kategorie:Land Salzburg]]
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[[Kategorie:Landtag]]
 
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter]]
 
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[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
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[[Kategorie:Zuagroaste]]
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[[Kategorie:Niederösterreich]]
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[[Kategorie:Geboren 1931]]
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[[Kategorie:Gestorben 2025]]