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| | Der ATSV-Bischofshofen, wie die freien Turner standen der Sozialdemokratie nahe (wie den Naturfreunden und Kinderfreunden), die Gegenpole zu den "bündnischen Turnern" (deutschnationale und später auch christliche) errichten wollten. <br /> | | Der ATSV-Bischofshofen, wie die freien Turner standen der Sozialdemokratie nahe (wie den Naturfreunden und Kinderfreunden), die Gegenpole zu den "bündnischen Turnern" (deutschnationale und später auch christliche) errichten wollten. <br /> |
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| − | Seit 1879 bestand in Bischofshofen für höhere Stände schon der deutsche Turnverein. 1/1926 konstituierte sich zudem ein deutsch -christlicher.<br /> | + | Seit 1879 bestand in Bischofshofen für höhere Stände schon der deutsche Turnverein, der 1913 60 Mitglieder zählte. 1/1926 konstituierte sich zudem ein deutsch -christlicher.<br /> |
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| − | Der erweiterte Turnerbegriff umfasst damals aber auch Leichtathletikbewerbe. Auch Faustball wurde bei den Festen ab 1921 praktiziert.<br /> | + | Der erweiterte Turnerbegriff umfasst damals aber auch meist Leichtathletikbewerbe. Auch Faustball wurde bei den Festen ab 1921 praktiziert.<br /> |
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| − | Gründerväter des ATSV in Bischofshofen waren: Obmann Ruolf Pflugbeil (bis 1923), Mühlberger, Karl Steinocher sen. (der Vater des späteren LH-Stellvertreters), Reinhard Schultheis, und vor allem ab 1924 Obmann Andreas Mischitz sen. (der Vater des späteren Altbürgermeisters). <br />
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| | + | Gründer des ATSV in Bischofshofen waren: Obmann Ruolf Pflugbeil (bis 1923), Mühlberger, Karl Steinocher sen. (der Vater des späteren LH-Stellvertreters), Reinhard Schultheis, und vor allem ab 1924 Obmann Andreas Mischitz sen. (der Vater des späteren Altbürgermeisters). <br /> |
| | Weiters: Josef Scheidreiter, Johann Jakobek (Kassier), Rupert Ellmer, Mahherndl, Reinhard Golger,..<br /> | | Weiters: Josef Scheidreiter, Johann Jakobek (Kassier), Rupert Ellmer, Mahherndl, Reinhard Golger,..<br /> |
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| | Jan. 1934 noch Schilaufbewerbe. | | Jan. 1934 noch Schilaufbewerbe. |
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| − | Ab Frühjahr 1934 wurden nach dem Bürgerkrieg im österreichischen Ständestaat (oder auch Austrofaschismus genannt) fast alle der Sozialdemokratie nahestehenden Vereine behördlich aufgelöst, später um 1935/36 teilweise als eigene, selbständige Vereine wiederum neu gegründet.<br /> | + | Ab Frühjahr 1934 wurden nach dem kurzen Bürgerkrieg im österreichischen Ständestaat (oder auch Austrofaschismus genannt) fast alle der Sozialdemokratie nahestehenden Vereine behördlich aufgelöst, später um 1935/36 teilweise als eigene, selbständige Vereine wiederum neu gegründet.<br /> |
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| | Bis [[1947]], also über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten, wurden trotz der politisch angespannten Lage in Österreich (z. B. Verbot der Arbeitervereine) und des 2. Weltkrieges, fast jedes Jahr mehrere Sprungläufe ausgetragen, darunter das traditionelle „Josefispringen“. | | Bis [[1947]], also über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten, wurden trotz der politisch angespannten Lage in Österreich (z. B. Verbot der Arbeitervereine) und des 2. Weltkrieges, fast jedes Jahr mehrere Sprungläufe ausgetragen, darunter das traditionelle „Josefispringen“. |