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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Das Orchester ging [[1881]] mit der Gründung des [[Mozarteums]] aus dem Klangkörper des [[Dom-Musik-Vereins]] und Mozarteums hervor. Bis dahin war es ab [[1841]] unter der Leitung von [[Alois Taux]] gestanden, später von [[Hans Schläger]] und [[Otto Bach]] übernommen worden, die beide [[Anton Bruckner]] als Leiter des Vereines vorgezogen worden waren.
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Das Orchester ging [[1881]] mit der Gründung des [[Mozarteums]] aus dem Klangkörper des [[Dommusikverein und Mozarteum]] hervor. Bis dahin war es ab [[1841]] unter der Leitung von [[Alois Taux]] gestanden, später von [[Hans Schläger]] und [[Otto Bach]] übernommen worden, die beide [[Anton Bruckner]] als Leiter des Vereines vorgezogen worden waren.
    
Nachdem die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] [[1881]] erfolgreich auf die Trennung von Dommusik und Mozarteum gedrängt hatte, formierte sich eine freie Orchestergemeinschaft ergänzt durch Schüler und Lehrer des Mozarteums unter der künstlerischen Leitung von [[Joseph Friedrich Hummel]], dem mit 28 Jahren längstdienenden Vorstand des Orchesters. Hummel war gleichzeitig auch Leiter der [[Salzburger Liedertafel]].
 
Nachdem die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] [[1881]] erfolgreich auf die Trennung von Dommusik und Mozarteum gedrängt hatte, formierte sich eine freie Orchestergemeinschaft ergänzt durch Schüler und Lehrer des Mozarteums unter der künstlerischen Leitung von [[Joseph Friedrich Hummel]], dem mit 28 Jahren längstdienenden Vorstand des Orchesters. Hummel war gleichzeitig auch Leiter der [[Salzburger Liedertafel]].
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Obwohl rasch von renommierten Künstlern wie Gustav Mahler mit Lob bedacht, kam das Orchester schon bald in finanzielle Schwierigkeiten. Mit zeitgenössischer Musik (Brahms, Bruckner ...) konnte man nur wenige Salzburger dazu bewegen, regelmäßig die Konzerte des Mozarteumorchesters zu besuchen. Die ISM musste jährlich mehr als 200 Gulden zuschießen, um den Betrieb nur annähernd aufrecht zu erhalten.
 
Obwohl rasch von renommierten Künstlern wie Gustav Mahler mit Lob bedacht, kam das Orchester schon bald in finanzielle Schwierigkeiten. Mit zeitgenössischer Musik (Brahms, Bruckner ...) konnte man nur wenige Salzburger dazu bewegen, regelmäßig die Konzerte des Mozarteumorchesters zu besuchen. Die ISM musste jährlich mehr als 200 Gulden zuschießen, um den Betrieb nur annähernd aufrecht zu erhalten.
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Ab [[1908]] lautete der Name nun offiziell Mozarteumorchester, Joseph Reiter aus [[Braunau am Inn]] wurde neuer Leiter des Ensembles. Weitere wirtschaftliche Misserfolge erzwangen nach drei Jahren seine Demission. Es folgten ebenso erfolglose Jahre unter [[Paul Graener]] und [[Franz Ledwinka]]. Mitten im [[Ersten Weltkrieg]] sollte sich aber mit der Bestellung von [[Bernhard Paumgartner]], später auch künstlerischer Leiter der [[Salzburger Festspiele]], die Geschichte des Orchesters zum Besseren wenden.
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Ab [[1908]] lautete der Name nun offiziell Mozarteumorchester, Joseph Reiter aus [[Braunau am Inn]] wurde neuer Leiter des Ensembles. Weitere wirtschaftliche Misserfolge erzwangen nach drei Jahren seine Demission. Es folgten ebenso erfolglose Jahre unter [[Paul Graener]] und [[Franz Ledwinka]]. Mitten im [[Ersten Weltkrieg|Erster Weltkrieg]] sollte sich aber mit der Bestellung von [[Bernhard Paumgartner]], später auch künstlerischer Leiter der [[Salzburger Festspiele]], die Geschichte des Orchesters zum Besseren wenden.
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Unter Paumgartner feierte [[Herbert von Karajan]] am [[22. Jänner 1929]] im [[Großen Saal des Mozarteums]] sein Dirigierdebüt in Salzburg.
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Unter Paumgartner feierte [[Herbert von Karajan]] am [[22. Jänner 1929]] im Großen Saal des Mozarteums sein Dirigierdebüt in Salzburg.
    
Die [[Nationalsozialisten]] wandelten das Mozarteumorchester [[1938]] in ein Berufsorchester um, nach der Ausrufung des Totalen Krieges kam aber jede Konzerttätigkeit zum Erliegen.
 
Die [[Nationalsozialisten]] wandelten das Mozarteumorchester [[1938]] in ein Berufsorchester um, nach der Ausrufung des Totalen Krieges kam aber jede Konzerttätigkeit zum Erliegen.
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