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[[Datei:Kapuzinerberg-Pano 18.5.2011.JPG|thumb|Kapuzinerberg-Panoramabild von der Festungsgasse aus (Westansicht)]]
 
[[Datei:Kapuzinerberg-Pano 18.5.2011.JPG|thumb|Kapuzinerberg-Panoramabild von der Festungsgasse aus (Westansicht)]]
 
[[Datei:Kapuzinerberg_Haus.jpg|thumb|Das ehemalige Landschaftliche Wachehäuschen auf dem Kapuzinerberg]]
 
[[Datei:Kapuzinerberg_Haus.jpg|thumb|Das ehemalige Landschaftliche Wachehäuschen auf dem Kapuzinerberg]]
[[Datei:Kapuzinerberg_Mozartdenkmal.jpg|thumb|[[Wolfgang Amadeus  Mozart|Mozart]]-Denkmal am Kapuzinerberg]]
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[[Datei:Kapuzinerberg_Mozartdenkmal.jpg|thumb|[[Wolfgang Amadeus  Mozart|Mozart]]-Denkmal auf dem Kapuzinerberg]]
[[Datei:Kapuzinerberg_Paschinger_Schloessl.jpg|thumb|das grün verwachsene [[Paschinger Schlössl]]]]
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[[Datei:Kapuzinerberg_Paschinger_Schloessl.jpg|thumb|das grün verwachsene [[Paschinger Schlössl]]]]
 
Der '''Kapuzinerberg''' ist ein [[Salzburger Stadtberge|Stadtberg]] in [[Salzburg]], der sich östlich der [[Salzach]] erhebt. Er ist ein [[Landschaftsschutzgebiet]].
 
Der '''Kapuzinerberg''' ist ein [[Salzburger Stadtberge|Stadtberg]] in [[Salzburg]], der sich östlich der [[Salzach]] erhebt. Er ist ein [[Landschaftsschutzgebiet]].
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
 
[[Bild:Kapuzinerberg_Felixpforte.jpg|thumb|die Felixpforte]]
 
[[Bild:Kapuzinerberg_Felixpforte.jpg|thumb|die Felixpforte]]
Schon die [[Kelten]] siedelten auf diesem Stadtberg. Der ursprüngliche Name des Berges war [[Imberg]] (woran heute noch die [[Imbergstraße]], die [[Imbergstiege]] und [[St. Johannes am Imberg]] erinnern). Der heutige Name bürgerte sich durch das sich auf dem Berg befindliche [[Kapuzinerkloster]] ein, das [[1599]] bis [[1605]] aus einem umgebauten Wehrbau des [[Mittelalter]]s ([[Trompeterschlössl]]) entstanden ist. Auf dem Weg von der [[Linzer Gasse]] zum Kloster finden sich die im franziskanischen Geist geschaffenen und von den [[Kapuzinerorden|Kapuziner]]n initiierten elf Kalvarienbergkapellen samt zwei erhaltenen Begleitkapellen, die zwischen [[1736]] und [[1744]] erbaut worden waren, und eine Gedenkstätte für [[Wolfgang Amadeus Mozart]].
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Schon die [[Kelten]] siedelten auf diesem Stadtberg. Der ursprüngliche Name des Berges war [[Imberg]], woran heute noch die [[Imbergstraße]], die [[Imbergstiege]] und [[St. Johannes am Imberg]] erinnern. Der heutige Name bürgerte sich durch das sich auf dem Berg befindliche [[Kapuzinerkloster]] ein, das [[1599]] bis [[1605]] aus einem umgebauten Wehrbau des [[Mittelalter]]s ([[Trompeterschlössl]]) entstanden ist. Auf dem Weg von der [[Linzer Gasse]] zum Kloster finden sich die im franziskanischen Geist geschaffenen und von den [[Kapuzinerorden|Kapuziner]]n initiierten elf Kalvarienbergkapellen samt zwei erhaltenen Begleitkapellen, die zwischen [[1736]] und [[1744]] erbaut worden waren, und eine Gedenkstätte für [[Wolfgang Amadeus Mozart]].
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Die verschiedenen Geschützbasteien, die allseits rund um den Berg verteilt sind, der Wehrturm der [[Felixpforte]] und die langen (auf skarpierte Felsen aufgesetzten) Wehrmauern mit ihren kleinen Wächterhäuschen („Auslug“) stammen sämtlich aus der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] und sind größtenteils gut erhalten. Die große Bastei im Norden ist nicht zugänglich, sie wird derzeit noch als als Lagerplatz für Gamswild-Futterkrippen genutzt. Die Bastei im Osten verfällt zunehmend, eine Sanierung ist leider nicht in Sicht. Auf der Kuppe des Berges steht, über eine ehemalige Zugbrücke erreichbar, das schmucke [[Franziski-Schlössl]], das [[Salzburger Erzbischöfe#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron|Paris Lodron]] [[1629]] errichten ließ und heute als kleines Gasthaus genutzt wird. Die Errichtung eines Kultur-Lehrweges mit einer kurzgefassten Darstellung der reichen Geschichte des Berges bietet sich an, die Idee konnte bisher aber ebenfalls nicht umgesetzt werden. Als Militärbezirk war der Kapuzinerberg für Zivilisten bis zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s gesperrt, bis 1938 war der Besuch des Berges in der Folge gebührenpflichtig.  
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Die verschiedenen Geschützbasteien, die allseits rund um den Berg verteilt sind, der Wehrturm der [[Felixpforte]] und die langen (auf skarpierte Felsen aufgesetzten) Wehrmauern mit ihren kleinen Wächterhäuschen („Auslug“) stammen sämtlich aus der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] und sind größtenteils gut erhalten. Die große Bastei im Norden, der Obere Kavalier ist derzeit nicht zugänglich, sie wird derzeit noch als als Lagerplatz für Gamswild-Futterkrippen genutzt. Die Bastei im Osten verfällt zunehmend, eine Sanierung ist nicht in Sicht. Auf der Kuppe des Berges steht, über eine ehemalige Zugbrücke erreichbar, das schmucke [[Franziski-Schlössl]], das [[Salzburger Erzbischöfe#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron|Paris Lodron]] [[1629]] errichten ließ und heute als kleines Gasthaus genutzt wird. Die Errichtung eines Kultur-Lehrweges mit einer kurzgefassten Darstellung der reichen Geschichte des Berges bietet sich an, diese Idee konnte bisher aber noch nicht umgesetzt werden. Als Militärbezirk war der Kapuzinerberg für Zivilisten bis zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s gesperrt, bis 1938 war der Besuch des Berges in der Folge gebührenpflichtig.  
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Die [[NS]]-Herrschaft plante eine riesige Gauhalle und ein Sportstadion an Stelle des Kapuzinerklosters, sowie ein neues großes Festspielhaus neben dem Franziski-Schlössl. Aufgeschlossen werden sollten diese Bauten durch eine großen Auffahrtsrampe vom Äußeren Stein aus. Das Ende der NS-Zeit verhinderte jedoch die Ausführung dieser Planung.
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Die [[NS]]-Herrschaft plante eine riesige Gauhalle und ein Sportstadion an Stelle des Kapuzinerklosters, sowie ein neues großes Festspielhaus neben dem Franziski-Schlössl. Aufgeschlossen werden sollten diese Bauten durch eine großen Auffahrtsrampe vom Äußeren Stein aus. Das Ende der NS-Zeit verhinderte die Ausführung dieser Planung.
    
== Grünraum und Erholungsraum ==
 
== Grünraum und Erholungsraum ==
Der Berg bietet den Besuchern reizvolle Spaziermöglichkeiten entlang der vielen Wanderwege, vor allem entlang des [[Basteiweg]]es, der nächst den Befestigungsmauern im Süden und Osten des Berges verläuft. Eine verbesserte Betreuung des Basteiweges ist dabei wünschenswert. Bemerkenswert sind auch die verschiedenen Aussichten auf die [[Altstadt]]. Der Berg ist mit seinen ausgedehnten Waldflächen eine grüne Lunge der Stadt Salzburgs.   
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Der Berg bietet den Besuchern reizvolle Spaziermöglichkeiten entlang der vielen Wanderwege, vor allem entlang des [[Basteiweg]]es, der nächst den Befestigungsmauern im Süden und Osten des Berges verläuft. Eine verbesserte Betreuung des Basteiweges ist wünschenswert. Bemerkenswert sind auch die verschiedenen Aussichten auf die [[Altstadt]]. Der Berg ist mit seinen ausgedehnten Waldflächen eine grüne Lunge der Stadt Salzburgs.   
    
Der Kapuzinerberg ist über die [[Imbergstiege]] von der [[Steingasse]] aus, von der [[Franziskuspforte]] der Linzer Gasse oder von einem Fußpfad hinter dem Einkaufszentrum [[Zentrum im Berg]] an der [[Fürbergstraße]] aus ("Doblerweg") erreichbar.
 
Der Kapuzinerberg ist über die [[Imbergstiege]] von der [[Steingasse]] aus, von der [[Franziskuspforte]] der Linzer Gasse oder von einem Fußpfad hinter dem Einkaufszentrum [[Zentrum im Berg]] an der [[Fürbergstraße]] aus ("Doblerweg") erreichbar.
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== Die Teiche ==
 
== Die Teiche ==
 
[[Datei:Kapuzinerberg_Teiche_01.jpg|thumb|einer der beiden kleinen Teiche nahe am [[Kapuzinerkloster]]]]
 
[[Datei:Kapuzinerberg_Teiche_01.jpg|thumb|einer der beiden kleinen Teiche nahe am [[Kapuzinerkloster]]]]
[[Datei:Kapuzinerberg_Ziehbrunnen_01.jpg|thumb|der Ziehbrunnen bei der Engelsquelle
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[[Datei:Kapuzinerberg_Ziehbrunnen_01.jpg|thumb|der Ziehbrunnen bei der Engelsquelle]]
 
Geht man den asphaltierten Weg, der vom Kapuzinerkloster zu den wenigen Häusern am Berg oberhalb des [[Äußerer Stein|Äußeren Steins]] führt, kommt man an drei kleinen Teichen vorbei. Diese lieferten jahrhundertelang das Wasser für den Klostergarten der Kapuziner. Die Teiche werden von einer Sickerquelle, der ''Engelsquelle'', gespeist. In unmittelbaren Nähe befindet sich ein Ziehbrunnen.  
 
Geht man den asphaltierten Weg, der vom Kapuzinerkloster zu den wenigen Häusern am Berg oberhalb des [[Äußerer Stein|Äußeren Steins]] führt, kommt man an drei kleinen Teichen vorbei. Diese lieferten jahrhundertelang das Wasser für den Klostergarten der Kapuziner. Die Teiche werden von einer Sickerquelle, der ''Engelsquelle'', gespeist. In unmittelbaren Nähe befindet sich ein Ziehbrunnen.  
  
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