Bürgerspital (Hallein)

Version vom 5. April 2020, 21:59 Uhr von Peter Krackowizer (Diskussion | Beiträge) (Das Bürgerspitalplatz befindet sich nur am Bürgerspitalplatz (Nr. 6), Das Haus dahinter am Schifferplatz ist die Bürgerspitalskirche. "Siehe auch" nicht notwendig, da im Einleitungssatz Bürgerspitalplatz verlinkt ist)

Das Bürgerspital war ein Spital in der Altstadt von Hallein am Bürgerspitalsplatz. Es zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in Hallein.

Datei:Bürgerspital Hallein 01.jpg
Bürgerspital Hallein

Geschichte

Nach Chr. Greinz[1] wurde es angeblich 1386 von Ulrich Samer gegründet. 1422 wurde es neu dotiert und mit ihm der Fond des Bruderhauses vereinigt, das sicherlich mit Beihilfe der alten Bruderschaften entstanden ist.

1427 wurden das Bürgerspital und die Bürgerspitalskirche erstmals urkundlich erwähnt. Eine Pfarrarchiv-Urkunde von 1489 nennt beide Stiftungen die Spitalhäuser in der Zagelau.

1554 erließ Ernst Herzog von Bayern, Apostolischer Administrator des Erzbistums Salzburg, eine neuen Hausordnung.

1682 begabte es Fürsterzbischof Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg mit einer „Selpad"-Stiftung.

1708 wurde das Spital zu einem einfachen zweistöckigen Gebäude ausgebaut, die Kirche erhöht und zu ihrer heutigen Form erweitert.

1798 wurde der Turm neu hinzugefügt.

1823 war das Bruderhaus nach Benedikt Pillwein verkauft.

Quellen

  • Wagner, H. F: Topographie von Alt-Hallein in: MGSLK 55, 1915, S. 1-44 (online)
  • Informationstafel vor Ort

Einzelnachweis

  1. "Das soziale Wirken der katholische Kirche in Salzburg", Wien, 1898