Der Watzmann in Bayern, Berchtesgadener Land, ist mit 2713 m ü. A. das dritthöchste Gebirgsmassiv Deutschlands (nach Zugspitzmassiv und Hochwanner) und gehört zu den Berchtesgadener Alpen, die Teil der Nördlichen Kalkalpen sind. Er befindet sich westlich vom Königssee im Nationalpark Berchtesgaden.

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Der Watzmann im Frühjahr
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Der Watzman im Spätsommer nach dem ersten Schneefall

Gipfel

Er hat drei Gipfel: Hocheck (2651 m ü. A.), Mittelspitze (2713 m ü. A.), Südspitze (2712 m ü. A.). Diese drei Gipfel nennt man auch Großer Watzmann. Daneben gibt es noch den Kleinen Watzmann, auch Watzmannfrau genannt, mit 2307 m ü. A. sowie die fünf Watzmannkinder (der Sage nach gibt es aber sieben): 1. Kind 2.247 m ü. A., 2. Kind 2.230 m ü A., 3. Kind 2.165 m ü. A., 4. Kind (auch Watzmann-Jungfrau genannt) 2.270 m ü. A., 5. Kind 2.225 m ü. A.).

Watzmann-Ostwand

Die gefürchtete Watzmann-Ostwand wurde 1881 vom Berchtesgadener Bergführer Johann Grill erstmals durchstiegen. Trotz moderner Klettertechniken stellt die Watzmann Ostwand immer eine Herausforderung für jeden Alpinisten dar. Sie ist mit knapp 2000 m Länge eine der höchsten Felswände der Alpen und dabei auch fast 2000 m breit. Somit bietet sie unzählige Möglichkeiten für einen Durchstieg, die jährlich von einige hunderte Bergsteigern begangen werden. Leider sind an dieser Wand auch zahlreiche Todesopfer zu beklagen.

Siehe auch

Quellen