Benutzer:Werner100359/Baustelle
Der Arbeiterbildungsverein Salzburg war eine Einrichtung der Arbeiterbewegung und eine der Wurzeln der Sozialdemokratischen Partei.
Voraussetzungen
Nach den Niederlagen gegen Italien und Preussen im Jahr 1866 war die Habsburgische Macht geschwächt. Um innenpolitische Spannungen zu mildern, versuchte die Regierung Carlos Auersperg Reformen durchzuführen. Dazu zählte auch das Vereins- und Versammlungsgesetz 1867, das der jungen Arbeiterbewegung Auftrieb gab.
Salzburg
Am 11. März 1868 legten dreizehn Arbeiter dem Landespräsidenten eine Eingabe vor, in der sie um die Genehmigung der Statuen eines Arbeiterbildungsvereins in der Kronlandhauptstadt Salzburg ansuchten.
Zweck des Vereines sei die Hebung des Arbeiterstandes in geistlicher, sittlicher, kultureller und materieller Beziehung. Erreicht soll dieses Ziel durch Veranstaltung von Diskussionen, Vorträgen, Unterricht, Anschaffung von Büchern und Zeitschriften, durch gesellige Zusammenkünfte und Unterstützung von kranken Vereinsgenossen werden.
Die Landesregierung teilte dem Buchbindergehilfen Josef Klotz am 18. März 1868 mit, dass die Bildung des Vereines nicht untersagt sei, womit mit diesem Datum der Arbeiterbildungsverein Salzburg gegründet war.
Quelle
Josef Kaut: Der steinige Weg-Geschichte der sozialistischen Bewegung im Lande Salzburg, 2. Auflage, 1982 S. 11 bis 14