Ramsau bei Berchtesgaden: Unterschied zwischen den Versionen
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im Berchtesgadener Land | im Berchtesgadener Land | ||
GESCHICHTE: | |||
Die dauerhafte Besiedlung Ramsaus dürfte nach der Gründung der Fürstprobstei Berchtesgaden im 12. bis 13. Jahrhundert erfolgt sein. | |||
Durch Ramsau führte der wichtige Handelsweg über den Hirschbichl in den Pinzgau. | |||
Mit Fuhrwerken und Lasttieren transportierten die Salzsäumer auf diesem Weg das weiße Gold (Salz) aus Berchtesgaden in das benachbarte Österreich. Ramsau teilt sich zurückgehend auf diese fürstpröpstliche Zeit in 4 Gnotschaften: Antenbichl, Au, Schwarzeck und Taubensee. | |||
Neben dem Handel war die wirtschaftliche Struktur überwiegend von der Land- und Forstwirtschaft bestimmt, die für die Bewohner nur sehr karge Erträge abwarf. | |||
Zeitweise wurden in Ramsau auch Mühlsteine aus Ramsauer Nagelfluh gewonnen. | |||
Nach Auflösung der Fürstprobstei Berchtesgaden kam Ramsau zu Bayern und wurde im Zuge der Verwaltungsreform 1818 eine selbständige politische Gemeinde. | |||
Im 19.Jahrhundert begann ein grundlegender Strukturwandel in der Gemeinde: | |||
Die romantische Landschaft und die traumhafte Bergszenerie lockten die ersten Gäste zur Sommerfrische in das Tal, das Zeitalter des Tourismus hatte begonnen. | |||
Heute ist die Gemeinde Ramsau b. Berchtesgaden mit ca. 3500 Gästebetten, jährlich ca. 55.000 Gästen und ca. 350.000 Übernachtungen einer der wichtigsten Tourismusorte des Berchtesgadener Landes. | |||
Die Gemeinde blieb auch nach der Gebietsreform in Bayern (1972) eine eigenständige Gemeinde. Seit 1978 ist sie auch Nationalparkgemeinde des einzigen deutschen Nationalparks in den Alpen. | |||
Weltbekannt ist die Ramsauer Pfarrkirche St. Sebastian. Auf Gemälden großer Maler und Post- und Weihnachtskarten geht das Motiv in die ganze Welt. | Weltbekannt ist die Ramsauer Pfarrkirche St. Sebastian. Auf Gemälden großer Maler und Post- und Weihnachtskarten geht das Motiv in die ganze Welt. | ||