Rüdiger von Bergheim: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 14. Januar 2019, 13:48 Uhr
Rüdiger von Bergheim (* um 1175; † 14. April 1258) war erster Bischof von Chiemsee, einem Salzburger Eigenbistum, und von 1233 bis 1250 Bischof von Passau.
Vita
Er entstammte dem Salzburger Ministerialgeschlecht der Bergheim und ist als Domherr in Salzburg und Pfarrer in Salzburghofen, dem heutigen Freilassing, nachweisbar. Bis 1215 war er Propst des Augustiner Chorherrenstifts Zell am See. 1216 wurde er zum ersten Bischof des neu gegründeten Bistums Chiemsee bestellt, das ein Eigenbistum von Salzburg war. Die Bischofsweihe erfolgte durch den Salzburger Erzbischof Eberhard von Regensberg auf Herrenchiemsee.
Am 8. Mai 1227 weihte er die Mariazellerkapelle, einen Anbau an die Stiftskirche zum hl. Petrus in der Benediktiner-Erzabtei St. Peter.
1233 wurde er von Papst Gregor IX. auf den vakanten Sitz eines Bischofs von Passau transferiert, da sich das Passauer Domkapitel nicht auf einen Kandidaten einigen konnte.
Quelle
de.wikipedia.org
| Vorgänger |
Bischof von Chiemsee 1216–1233 |
Nachfolger |