Freistaat Bayern: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Mühldorf am Inn]] gehörte als Enklave im Bayernland Jahrhunderte lang zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]]. | [[Mühldorf am Inn]] gehörte als Enklave im Bayernland Jahrhunderte lang zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]]. | ||
Die Machtergreifung durch den bayerischen König Max I. Joseph wurde [[1810]] in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] freudig begrüßt. Kronprinz Ludwig residierte als Generalgouverneur des Inn- und [[Salzachkreis]]es im [[Schloss Mirabell]], wo sein Sohn Otto, der spätere König von Griechenland, geboren wurde. | Die Machtergreifung durch den bayerischen König Max I. Joseph wurde [[1810]] in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] freudig begrüßt. Kronprinz Ludwig, der spätere König [[Ludwig I. von Bayern]], residierte als Generalgouverneur des Inn- und [[Salzachkreis]]es im [[Schloss Mirabell]], wo sein Sohn Otto, der spätere König von Griechenland, geboren wurde. Seine jünger Schwester [[Karoline Auguste von Bayern]] sollte noch eine großer Wohltäterin für Salzburg werden. | ||
Als sich nach den Vereinbarungen von Ried ([[1813]]) für Bayern der Verlust Salzburgs abzeichnete, trachtete die Regierung noch rasch soviel wie möglich aus dem Land herauszupressen. Öffentliche Gebäude wurden verschleudert und wertvolle Liegenschaften wie die [[Hofbräu Kaltenhausen|Hofbrauerei in Kaltenhausen]] und die [[Marmor]]steinbrüche am [[Untersberg]], teilweise durch vordatierte Urkunden, in den Besitz der Wittelsbacher übertragen. Die Epoche der bayerischen Herrschaft hinterließ deshalb trotz ihres hoffnungsvollen Beginns in Salzburg einen bitteren Nachgeschmack. | Als sich nach den Vereinbarungen von Ried ([[1813]]) für Bayern der Verlust Salzburgs abzeichnete, trachtete die Regierung noch rasch soviel wie möglich aus dem Land herauszupressen. Öffentliche Gebäude wurden verschleudert und wertvolle Liegenschaften wie die [[Hofbräu Kaltenhausen|Hofbrauerei in Kaltenhausen]] und die [[Marmor]]steinbrüche am [[Untersberg]], teilweise durch vordatierte Urkunden, in den Besitz der Wittelsbacher übertragen. Die Epoche der bayerischen Herrschaft hinterließ deshalb trotz ihres hoffnungsvollen Beginns in Salzburg einen bitteren Nachgeschmack. | ||