Salzburger Luftfahrt: Unterschied zwischen den Versionen

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Am [[31. August]] [[1913]] unternahm Erzherzog [[Heinrich Ferdinand]] mit seinem Bruder Erzherzog  [[Joseph Ferdinand Habsburg-Lothringen|Joseph Ferdinand]] (er hatte bereits 42 Ballonfahrten hinter sich) und einigen Freunden eine Ballonfahrt.
Am [[31. August]] [[1913]] unternahm Erzherzog [[Heinrich Ferdinand]] mit seinem Bruder Erzherzog  [[Joseph Ferdinand Habsburg-Lothringen|Joseph Ferdinand]] (er hatte bereits 42 Ballonfahrten hinter sich) und einigen Freunden eine Ballonfahrt.
Im März [[1924]] fand ein Probeflug einer Maschine der ''Austria Flugverkehrs AG'' von Wien nach Salzburg statt. Nach mehreren Startverschiebungen führte Schlechtwetter zu einer ungeplanten Notlandung und Aufgabe des Vorhabens. Der Eröffnungsflug der [[Österreichische Luftverkehrs AG|Österreichischen Luftverkehrs AG]] (ÖLAG) von Wien nach München fand am [[24. April]] [[1926]] ebenfalls ein vorzeitiges Ende in [[Straßwalchen]]. Ein Hagel- und Schneesturm zwang die Maschine zur Landung und konnte erst am nächsten Tag weiterfliegen.


Flieger nannte man damals ''Aviatiker''.
Flieger nannte man damals ''Aviatiker''.
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Doch auch im Gebirge begann die Luftfahrt. Schon [[1924]] gab es einen [[Flugplatz Zell am See]], wenn auch auf dem Eis des Zeller Sees.
Doch auch im Gebirge begann die Luftfahrt. Schon [[1924]] gab es einen [[Flugplatz Zell am See]], wenn auch auf dem Eis des Zeller Sees.


Am [[15. Februar]] [[1926]] startete der deutsche Luftfahrtingenieur Dr. Ing. Werner von Langsdorff vom [[Zeller See]] ([[Zell am See]]) zu seinem "Glocknerflug" nach Villach, [[Kärnten]], mit einer ''Klemm L-20'' (19 PS-Mercedesmotor). Auch im benachbarten [[Berchtesgadener Land]] gab es neben dem [[Flugplatz Reichenhall-Mayerhof]] noch eine [[Landewiese Berchtesgaden-Schönau]]. In den [[1930er]] Jahren kam noch der [[Flugplatz Ainring]] dazu.
Am [[15. Februar]] [[1926]] startete der deutsche Luftfahrtingenieur Dr. Ing. Werner von Langsdorff vom [[Zeller See]] ([[Zell am See]]) zu seinem "[[Glocknerflug]]" nach Villach, [[Kärnten]], mit einer ''Klemm L-20'' (19 PS-Mercedesmotor). Auch im benachbarten [[Berchtesgadener Land]] gab es neben dem [[Flugplatz Reichenhall-Mayerhof]] noch eine [[Landewiese Berchtesgaden-Schönau]]. In den [[1930er]] Jahren kam noch der [[Flugplatz Ainring]] dazu.


[[1937]] meldete das [[Salzburger Volksblatt]]: "Am Sonntag, dem [[18. Juli]], wurde das Flugfeld in Zell am See erstmals von einem angemeldeten Passagierflugzeug angeflogen."
[[1937]] meldete das [[Salzburger Volksblatt]]: "Am Sonntag, dem [[18. Juli]], wurde das Flugfeld in Zell am See erstmals von einem angemeldeten Passagierflugzeug angeflogen."


2001 übernahm dann die Familie [[Porsche]] den Zeller Flughafen.
2001 übernahm dann die Familie [[Porsche]] den Zeller Flugplatz.


Heute gibt es auch noch den [[Flugplatz Mauterndorf]], den höchstgelegenen Alpenflugplatz.
Heute gibt es auch noch den [[Flugplatz Mauterndorf]], den höchstgelegenen Alpenflugplatz.
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Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nahm am [[17. Juni]] [[1950]] die [[Belgien|belgische]] [[Fluglinien|Fluglinie]] [[SABENA]] als erste ausländische Fluglinie den Linienflugverkehr wieder mit Salzburg auf.  
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nahm am [[17. Juni]] [[1950]] die [[Belgien|belgische]] [[Fluglinien|Fluglinie]] [[SABENA]] als erste ausländische Fluglinie den Linienflugverkehr wieder mit Salzburg auf.  


Am [[25. Mai]] [[1955]] erhielt Österreich wieder seine Lufthoheit zurück - von Zürich kommend flog zum ersten Mal seit Kriegsende ein österreichisches Flugzeug mit Zwischenlandung in Salzburg nach Wien-Schwechat. Die Maschine, eine einmotorige Cessna 180, trug zwar noch Schweizer Kennzeichen, wurde aber von ihrem Eigentümer Hubert Pölz<ref>* 1917; † 1994, ehemaliger Kampfflieger</ref>, von der [[ÖFAG Salzburg]], geflogen. Copilot war der ehemalige Jagdflieger [[Hermann Buchner]], der erste Inhaber eines Berufspilotenpatents in Österreich.
Am [[25. Mai]] [[1955]] erhielt Österreich wieder seine Lufthoheit zurück - von Zürich kommend flog zum ersten Mal seit Kriegsende ein österreichisches Flugzeug mit Zwischenlandung in Salzburg nach Wien-Schwechat. Die Maschine, eine einmotorige Cessna 180, trug zwar noch Schweizer Kennzeichen, wurde aber von ihrem Eigentümer [[Hubert Pölz]]<ref>* 1917; † 1994, ehemaliger Kampfflieger</ref>, von der [[ÖFAG Salzburg]], geflogen. Copilot war der ehemalige Jagdflieger [[Hermann Buchner]], der erste Inhaber eines Berufspilotenpatents in Österreich.


Es folgten bald die ersten [[Charterflüge]], um den [[Fremdenverkehr]] wieder in Schwung zu bringen.
Es folgten bald die ersten [[Charterflüge]], um den [[Fremdenverkehr]] wieder in Schwung zu bringen.
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* Salzburgwiki-Beiträge
* Salzburgwiki-Beiträge
* [http://www.flugplatz-zellamsee.at/History/history.html www.flugplatz-zellamsee.at]
* [http://www.flugplatz-zellamsee.at/History/history.html www.flugplatz-zellamsee.at]
* [[Friedrich Leitich]]: ''[[Städt. Flugplatz Salzburg Airport 60 Jahre]]'', 1986, [[Verlag Alfred Winter]], ISBN 3-85380-052-1
{{Quelle Leitich}}
* [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=57642 4. Jänner 2017]
* [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=57642 4. Jänner 2017]