Padua: Unterschied zwischen den Versionen
K bis zur endgültige Klärung, ob solche Artikel eigenständig bleiben sollen oder doch in einem übergeordneten Beitrag integriert werden sollen, Artikel wieder hergestellt |
K Textersetzung - „, †“ durch „; †“ Markierungen: Mobile Bearbeitung Mobile Web-Bearbeitung |
||
| Zeile 4: | Zeile 4: | ||
Padua liegt 30 km westlich von [[Venedig]] im historischen Venetien in der heutigen Region Veneto. Im [[Mittelalter]] und der frühen Neuzeit erlebte Padua mehrere Epochen wirtschaftlicher und kultureller Blüte. 1222 erhielt es die – nach Bologna und Modena – dritte italienische Universität. Einige der wichtigsten italienischen Künstler (Giotto, Donatello, Mantegna, …) lebten oder arbeiteten hier. | Padua liegt 30 km westlich von [[Venedig]] im historischen Venetien in der heutigen Region Veneto. Im [[Mittelalter]] und der frühen Neuzeit erlebte Padua mehrere Epochen wirtschaftlicher und kultureller Blüte. 1222 erhielt es die – nach Bologna und Modena – dritte italienische Universität. Einige der wichtigsten italienischen Künstler (Giotto, Donatello, Mantegna, …) lebten oder arbeiteten hier. | ||
Padua war auch eine der Wirkungsstätten des [[Franziskanerorden|Franziskaner]] hl. Antonius von Padua (* [[1195]] | Padua war auch eine der Wirkungsstätten des [[Franziskanerorden|Franziskaner]] hl. Antonius von Padua (* [[1195]]; † [[1231]]). | ||
[[1405]] verlor Padua seine politische Eigenständigkeit und kam unter die Herrschaft Venedigs. Mit Venedig teilte Padua von da an dessen territoriales Schicksal, stand somit von [[1797]] bis [[1805]] und von [[1814]] bis [[1866]] unter österreichischer Herrschaft. | [[1405]] verlor Padua seine politische Eigenständigkeit und kam unter die Herrschaft Venedigs. Mit Venedig teilte Padua von da an dessen territoriales Schicksal, stand somit von [[1797]] bis [[1805]] und von [[1814]] bis [[1866]] unter österreichischer Herrschaft. | ||
| Zeile 11: | Zeile 11: | ||
In einem Streitfall zwischen dem [[Erzbistum Salzburg]] und Herzog Heinrich XIII. holte [[Friedrich II. von Walchen|Friedrich II.]] ein juristisches Gutachten der Universitäten Bologna und Padua ein. Dies war eine der frühesten Anwendungen von Universitätsgutachten in einem Rechtsstreit nördlich der [[Alpen]]. | In einem Streitfall zwischen dem [[Erzbistum Salzburg]] und Herzog Heinrich XIII. holte [[Friedrich II. von Walchen|Friedrich II.]] ein juristisches Gutachten der Universitäten Bologna und Padua ein. Dies war eine der frühesten Anwendungen von Universitätsgutachten in einem Rechtsstreit nördlich der [[Alpen]]. | ||
Padua war auch ein Zentrum der Bildhauerei und Heimat der „paduanischen Bildhauerschule“, aus der von den [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Fürsterzbischöfe]]n beschäftigte Bildhauer wie [[Tommaso di Garona]] (* um 1620 | Padua war auch ein Zentrum der Bildhauerei und Heimat der „paduanischen Bildhauerschule“, aus der von den [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Fürsterzbischöfe]]n beschäftigte Bildhauer wie [[Tommaso di Garona]] (* um 1620; † [[1667]]) hervorgingen. Auch der Bildhauer und Stuckateur [[Ottavio Mosto]], der um [[1690]] in Salzburg tätig war, stammte aus Padua. | ||
Der hl. Antonius von Padua ist der Schutzheilige einiger Salzburger Kirchen, namentlich | Der hl. Antonius von Padua ist der Schutzheilige einiger Salzburger Kirchen, namentlich | ||