Hieronymus Graf Colloredo: Unterschied zwischen den Versionen
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Am [[16. November]] [[1775]] wurde von ihm auf dem damals noch [[Hannibalplatz]] genannten Makartplatz das [[Salzburger Landestheater|Fürsterzbischöfliche Hoftheater]] eröffnet. Colloredo setzte sich für Verbesserungen im Schulwesen ein. Er berief [[Franz Michael Vierthaler]] [[1790]] zum Direktor des [[Salzburger Lehrerbildungsanstalt|Schullehrerseminars]], das am [[9. November]] [[1790]] im [[Ritzerbogen]]haus, [[Sigmund-Haffner-Gasse]], eröffnet worden war.[[1798]] ließ er in [[Hallein]] das [[Colloredo-Sudhaus]] erbauen, das aber technisch eine Fehlkonstruktion war und bald wieder geschlossen wurde.. | Am [[16. November]] [[1775]] wurde von ihm auf dem damals noch [[Hannibalplatz]] genannten Makartplatz das [[Salzburger Landestheater|Fürsterzbischöfliche Hoftheater]] eröffnet. Colloredo setzte sich für Verbesserungen im Schulwesen ein. Er berief [[Franz Michael Vierthaler]] [[1790]] zum Direktor des [[Salzburger Lehrerbildungsanstalt|Schullehrerseminars]], das am [[9. November]] [[1790]] im [[Ritzerbogen]]haus, [[Sigmund-Haffner-Gasse]], eröffnet worden war.[[1798]] ließ er in [[Hallein]] das [[Colloredo-Sudhaus]] erbauen, das aber technisch eine Fehlkonstruktion war und bald wieder geschlossen wurde.. | ||
[[Wolfgang | [[Wolfgang Amadè Mozart|Mozart]] wurde am [[21. August]] [[1772]] von Colloredo offiziell zum besoldeten [[Hofkonzertmeister]] ernannt, überwarf sich in Folge mehrmals mit dem Fürsterzbischof und verließ dann Salzburg endgültig. Der Fußtritt in Wien des erzbischöflichen Angestellten [[Karl Joseph Felix Graf von Arco]] am [[10. Mai]] [[1781]] beendete das Arbeitsverhältnis Mozarts mit dem Fürsterzbischof und am [[8. Juni]] kam es zum endgültigen Bruch mit dem Erzbischof. | ||
Am [[10. Dezember]] [[1800]] floh Colloredo vor den anrückenden Franzosen nach Wien, von wo aus er das Erzbistum leitete. [[1803]] musste er als Landesfürst zugunsten des neuen Kurfürsten [[Ferdinand III. von Toskana]] abdanken, blieb aber bis zu seinem Tod das geistliche Oberhaupt der Erzdiözese. Am [[18. März]] [[1809]] übergab Colloredo die Erzdiözese dem [[Bischöfe von Chiemsee|Bischof von Chiemsee]], [[Sigmund Christoph von Zeil und Trauchburg]]. | Am [[10. Dezember]] [[1800]] floh Colloredo vor den anrückenden Franzosen nach Wien, von wo aus er das Erzbistum leitete. [[1803]] musste er als Landesfürst zugunsten des neuen Kurfürsten [[Ferdinand III. von Toskana]] abdanken, blieb aber bis zu seinem Tod das geistliche Oberhaupt der Erzdiözese. Am [[18. März]] [[1809]] übergab Colloredo die Erzdiözese dem [[Bischöfe von Chiemsee|Bischof von Chiemsee]], [[Sigmund Christoph von Zeil und Trauchburg]]. | ||