Pfleggericht Saalfelden: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 28. Oktober 2018, 18:04 Uhr
Das Pfleggericht Saalfelden gehörte zu den Land- und Pfleggerichten im Pinzgau.
Geschichte
Historiker gehen davon aus, dass das Pfleggericht Saalfelden ursprünglich ein Lehen der Grafen von Plain an die Herren von Saalfelden war. Diese verkauften ihre Gerichtsherrschaft samt ihren Eigengütern an den Erzbischof.
Sitz des Pfleggerichtes
Die wahrscheinlich von den Herren von Saalfelden erbaute Burg Lichtenberg kam von diesen später an die Herren von Walchen und fiel nach 1290 an den Erzbischof. Der Landrichter von Saalfelden wurde dem erzbischöflichen Pfleger unterstellt. Seit 1597 unterstanden sowohl die Pflege Lichtenberg, als auch das Landgericht und das Urbaramt Saalfelden dem erzbischöflichen Pfleger, dessen Sitz die Burg Lichtenberg war.
Richtplatz
Der Richtplatz des Gerichtes Saalfelden befand sich in Pabing auf dem Daurafeld. Zumindest in der Neuzeit hatten die Bewohner von Ruhgassing den Galgen aufzurichten und zu erhalten.
Quelle
- Dopsch, Heinz, Spatzenegger, Hans: Geschichte Salzburgs, Stadt und Land, Mittelalter, Band I/2, Hrsg. Universitätsverlag Anton Pustet, Salzburg, 1983