Bad Reichenhall: Unterschied zwischen den Versionen
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Schon die Römer fanden in Bad Reichenhall gut ausgebaute Siedeanlagen vor. Nach der Völkerwanderung findet sich erstmals um [[700]] wieder die Erwähnung "[[Salzbergbau|Salz]]" in den Chroniken der Stadt. [[Rupert von Worms|Rupertus]] erhielt vom bairsch-agilolfingischen Herzog Theodo den Salzburger Bischofsstuhl. | Schon die Römer fanden in Bad Reichenhall gut ausgebaute Siedeanlagen vor. Nach der Völkerwanderung findet sich erstmals um [[700]] wieder die Erwähnung "[[Salzbergbau|Salz]]" in den Chroniken der Stadt. [[Rupert von Worms|Rupertus]] erhielt vom bairsch-agilolfingischen Herzog Theodo den Salzburger Bischofsstuhl. | ||
Er schenkte ihm auch den ''Brunnen und Sieden zu hala [Reichenhall]''. Dies war dann auch der Grundstock für die mittelalterliche Salzproduktion in Bad Reichenhall. Die zunächst von privaten Sudherren betriebene Sudanlage geht im [[15. Jahrhundert]] in | Er schenkte ihm auch den ''Brunnen und Sieden zu hala [Reichenhall]''. Dies war dann auch der Grundstock für die mittelalterliche Salzproduktion in Bad Reichenhall. Die zunächst von privaten Sudherren betriebene Sudanlage geht im [[15. Jahrhundert]] in herzogliche Gewalt über. Die angebliche erste ''Pipeline'' der Welt soll dann die im [[17. Jahrhundert]] errichtete Soleleitung nach [[Traunstein]] gewesen sein. | ||
[[1137]] beschenkte [[Erzbischof]] [[Konrad I. von Abensberg]] das [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]] mit einem Sudhaus in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). | |||
Ab [[1180]] gab es dann immer wieder Auseinandersetzungen zwischen dem [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischöfen]] von Salzburg und den bayerischen Herzögen, den Wittelsbachern, die Ansprüche auf Reichenhall erhoben. Letztlich gingen die Bayern als Sieger aus diesen Kriegen hervor: [[1816]] kam Bad Reichenhall sowie der restliche Rupertigau endgültig zu Bayern. | Ab [[1180]] gab es dann immer wieder Auseinandersetzungen zwischen dem [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischöfen]] von Salzburg und den bayerischen Herzögen, den Wittelsbachern, die Ansprüche auf Reichenhall erhoben. Letztlich gingen die Bayern als Sieger aus diesen Kriegen hervor: [[1816]] kam Bad Reichenhall sowie der restliche Rupertigau endgültig zu Bayern. | ||
[[1834]] lässt ein Großbrand nur fünf Häuser unbeschädigt. In den [[1920er]] und [[1930er]] entwickelte sich ein kleiner Flughafen nahe der Stadt als Gegenstück zu dem [[Flughafen Salzburg W. A. Mozart|Salzburger Flughafen]]. Besonders unter dem NS-Regime erlebte der | [[1834]] lässt ein Großbrand nur fünf Häuser unbeschädigt. In den [[1920er]] und [[1930er]] entwickelte sich ein kleiner Flughafen nahe der Stadt als Gegenstück zu dem [[Flughafen Salzburg W. A. Mozart|Salzburger Flughafen]]. Besonders unter dem NS-Regime erlebte der [[Flugplatz Reichenhall-Mayerhof]] einen Aufschwung, denn er wurde gegenüber dem Salzburger für alle offiziellen Flüge für den Bereich Salzburg - [[Obersalzberg]] verwendet. | ||
=====Die Saline===== | =====Die Saline===== | ||